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Digitalisierung und Corona im Fokus

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ASA-Präsident Frank Beaujean: stärkere politische Lobbyarbeit
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Der Fachbereich "B2B Smart Services" des Bundesverbands der Hersteller und Importeure von Automobil-Service Ausrüstungen hat sich zu seiner Jahreskonferenz getroffen.

Der Fachbereich "B2B Smart Services" des Bundesverbands der Hersteller und Importeure von Automobil-Service Ausrüstungen (ASA) hat sich zu seiner Jahreskonferenz getroffen. Und wie es sich für einen Fachbereich gehört, der sich "Smart Services" nennt, traf man sich rein digital. Ob das nun an Corona liegt oder die digitale Zukunft erahnen lässt, bleibt offen.

Man gab sich auf jeden Fall Mühe. Drei Keynote-Speaker waren virtuell geladen. Sie gaben Einblicke in verschiedene Themen: 

  • Fakten und Trends aus dem Online- und Fachhandel der Haus- und Gartenbranche im Rahmen von Covid-19
  • Wie digital ist der Einzelhandel?
  • Digitale und Hybrid-Messen im Corona-Jahr

Die Mitglieder des Verbands wurden also in der halbtägigen Konferenz umfangreich zum Thema Digitalisierung und Corona geschult, weitere Workshops für 2021 sind angekündigt. Per Online-Umfrage konnten die Teilnehmer direkt abstimmen, für welche digitalen Themenbereiche sie sich im kommenden Jahr interessieren und wo sie sich austauschen und fortbilden möchten.

ASA-Präsident Frank Beaujean berichtete über die europäischen Werkstattausrüster-Verband EGEA, bei dem die ASA Mitglied ist. Geplant ist, stärkere politische Lobbyarbeit zu betreiben, nachdem sich die AFCAR-Allianz herausgebildet hat, die mit ihren zahlreichen Mitgliedern mehr Schlagkraft besitzt als die EGEA alleine. Vor allem das Thema OBD-Ports und die schwindende Möglichkeit, sie für freie Werkstätten offen zu halten, soll im kommenden Jahr thematisiert werden und eine politische Lösung angestrebt werden. Hier sieht sich die ASA konkret bedroht, falls in Zukunft nur noch Fachwerkstätten Zugriff auf das Bordnetz eines Fahrzeugs haben.

Das "asanetwork", die Werkstattvernetzung im internationalen Kontext, steht ebenfalls unter dem Stern der Digitalisierung. Eine Standardisierung unter dem Dach der EGEA wird für 2021 angestrebt, und das asanetwork soll durch Mehrsprachigkeit und eine neue Bildsprache für internationale Gesellschafter interessanter werden. Doch nicht nur die Teilnehmerzahl soll steigen, sondern auch weitere Geräte wie zum Beispiel der "Body Scan" oder die Kennzeichenkamera sollen integriert werden.

Alles in Allem also ein halber Tag mit vielen digitalen Themen, der trotz des theoretischen Charakters gut angenommen wurde. Von den 100 ASA-Mitgliedern konnte ein Großteil motiviert werden, der Veranstaltung zu folgen. Nach Verbandsangaben wählten sich über 70 Teilnehmer in die Konferenz ein – und blieben bis zum Schluss. (AF)

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