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Toyota startet "Kinto Flex"

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Beim neuen Auto-Abo "Kinto Flex" nutzt Toyota die Infrastruktur der Fleetpool GmbH.
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Digital, flexibel, transparent: Car Subscription-Modelle versprechen einen einfachen Zugang zu individueller Mobilität. Jetzt greift auch Toyota in dem Wachstumsmarkt an. Partner ist ein etablierter Anbieter.

Toyota steigt in das Geschäft mit Auto-Abos ein. Zusammen mit dem Mobility-Provider Fleetpool hat die japanische Automarke am Montag das digitale Angebot "Kinto Flex" in Deutschland an den Start gebracht. Das Auto-Abo sei eine sinnvolle Erweiterung zu den klassischen Leasing- und Finanzierungsangeboten, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung der beiden Unternehmen. Die Kunden würden zunehmend einfache und flexible Nutzungsmodelle mit kurzer Vertragsbindung fordern.

"Das Auto-Abo ist die perfekte Mobilitätslösung für alle Personen, die sich nicht festlegen möchten oder ein Fahrzeug nur für einen begrenzten Zeitraum benötigen", sagte Alain Uyttenhoven, Präsident Toyota Deutschland. "Wir erwarten überwiegend Neukunden, die bisher noch keine Berührungspunkte mit den Marken Toyota und Lexus hatten."

Der neue Mobilitätswebshop www.kinto-flex.de bietet den Angaben zufolge eine volldigitale Vertragsabwicklung. Die Laufzeiten beginnen ab sechs Monaten, je nach Vertrag kann das Abo-Fahrzeug im Durchschnitt 20.000 Kilometer pro Jahr gefahren werden. Die monatliche All-inclusive-Rate beinhaltet Vollkasko- und Haftpflicht-Versicherung, Wartung, Zulassung sowie eine jahreszeitgerechte Bereifung. Ausgeliefert werden die Fahrzeuge über die Autohäuser oder Auslieferungslager. Auf Wunsch gibt es auch eine Zustellung für einmalig 299 Euro.

Zur Einführung umfasst "Kinto Flex" zehn Modelle der Marken Toyota und Lexus (Stand 27. April 2020). Günstigstes Angebot ist derzeit der Kleinstwagen Aygo Team D für 279 Euro im Monat. Für die kommenden sechs Monate hat Toyota bereits weitere Modelle angekündigt. Dann sollen unter anderem auch der Sportwagen Supra oder die Wasserstoff-Limousine Mirai im Abonnement erhältlich sein.

Partner mit großer Expertise

Mit der Fleetpool Group setzt Toyota auf einem erfahrenen Anbieter im Car Subscription-Bereich. Bekannteste Marke des Kölner Unternehmens dürfte Like2drive sein. Für Seat wurde im vergangenen Jahr die Mobilitätsplattform "Conqar" umgesetzt (wir berichteten). Bei "Kinto Flex" verantwortet Fleetpool nicht nur die Abwicklung der Bestellungen im Webshop, sondern auch die Kundenbetreuung und die Logistik der Fahrzeuge inklusive Auslieferung, Zulassung und Schadenmanagement.

"Wir begrüßen Kooperationen mit kompetenten Partnern, von deren Expertise wir profitieren können und mit denen unsere Zukunftsvisionen schnell und sicher zur Realität werden", sagte Axel Nordieker, Geschäftsführer der Toyota Kreditbank. Die Marke gewinne durch einen deutlich reduzierten Zeitaufwand in der Entwicklung und könne von Beginn an auf stabile Prozesse und IT-Programme zugreifen.

Die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen ist nicht ganz neu: Im Rahmen seiner anderen Abo-Modelle für Großkunden hat Fleetpool bereits Toyota-Fahrzeuge im Portfolio angeboten. Beide Seiten hätten damit gute Erfahrungen gemacht, hieß es. Man freue sich sehr über die Partnerschaft mit Toyota, betonte Fleetpool-Chef Gert Schaub. "Das Know-how von 120 Mitarbeitern der Fleetpool Group und stabile Prozesse machen Kinto Flex zur maßgeschneiderten Lösung." (rp)

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