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Weniger Autodiebstähle in 2018

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Die Zahl der Autodiebstähle ist in 2018 deutliche gegenüber dem Vorjahr gesunken.
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Die Zahl der Auto- und Lastwagendiebstähle ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Das Bundeskriminalamt vermeldete einen Rückgang von knapp 13 Prozent bei den Autos und rund 22 Prozent bei den Lkw im Vergleich zu 2017.

Vergangenes Jahr sind deutlich weniger Autos und Lastwagen in Deutschland gestohlen worden als noch 2017. Das geht aus Zahlen hervor, die das Bundeskriminalamt (BKA) am Freitag veröffentlichte. Demnach verschwanden 16.613 Autos dauerhaft, ein Minus im Vergleich zum Vorjahr um knapp 13 Prozent. Bei den Lastwagen fällt der Rückgang noch deutlicher aus - und zwar um 22,6 Prozent auf 921 Fahrzeuge.

Insgesamt fahndeten die Beamten im vergangenen Jahr nach 33.508 geklauten Pkw, 2017 waren es noch rund 3.000 mehr. Bei Autodieben besonders beliebt sind laut BKA weiterhin die deutschen Hersteller VW, BMW, Audi und Mercedes-Benz. Mehr als 56 Prozent der zur Fahndung ausgeschriebenen Wagen, die dauerhaft verschwanden, hatten diese Marken. Der Anteil von Fahrzeugen der vier Hersteller am Gesamtzulassungsbestand liegt bei rund 45 Prozent.

Entgegen dem allgemeinen rückläufigen Trend wurden mehr Kleintransporter gestohlen, wie etwa Fiat Ducato, Ford Transit oder Mercedes Sprinter, heißt es im BKA-Lagebericht. Allein die Diebstähle von Mercedes Sprintern (Typ 906) nahmen 2018 im Jahresvergleich um rund 22 Prozent zu.

Eine hohe Nachfrage nach gestohlenen Fahrzeugen besteht in Südost- und Osteuropa sowie im Nahen und Mittleren Osten. "Nach wie vor wird die internationale Kfz-Verschiebung von hoch qualifizierten, spezialisierten und zumeist arbeitsteilig agierenden Tätergruppierungen dominiert", heißt es im Bericht. Wenn ein Auto eine SIM-Karte habe und theoretisch geortet werden könnte, hebelten die Diebe diese Möglichkeit oft mit einer speziellen Technik aus.

"Dublettenfahrzeuge" nehmen zu

Das BKA machte auch auf den Trend zu sogenannten "Dublettenfahrzeuge" aufmerksam. Dabei wird bei beanstandeten Wagen zunächst die Identifizierungsmerkmale (z.B. die FIN) auf Grundlage eines real existierenden Pkw verfälscht. Anschließend erfolgt eine Zulassung mittels ausländischer Dokumente. Die Zulassungsstellen erkennen oftmals verfälschten bzw. gefälschten Fahrzeugunterlagen nicht. Nach der Zulassung durch Strohleute werden diese Fahrzeuge dann weiterverkauft und gelangen so in den regulären Wirtschaftskreislauf. Die Polizei will nun enger mit den Zulassungsbehörden zusammenarbeite, um Vorfeld Zulassungen von gestohlenen Fahrzeugen zu verhindern. (dpa/rp)

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