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E-Auto

Sonderabschreibungen spalten

Die Politik plant wie berichtet eine Sonderabschreibung für elektrisch betriebene Dienstwagen. Die Autoimporteure finden das gut. Der Fuhrparkverband hingegen moniert Denkfehler.

Der Verband der Importeure (VDIK) begrüßt die geplante Sonderabschreibungen für elektrisch betriebene Dienstwagen. "Sie ist eine willkommene Ergänzung zum geplanten Elektromobilitätsgesetz", sagte VDIK-Präsident Volker Lange am Donnerstag laut einer Mitteilung. Der Nationale Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) des Bundeswirtschaftsministeriums sieht eine Sonderabschreibung im Jahr der Anschaffung in Höhe der Hälfte des Anschaffungswertes vor.

"Um jedoch das Ziel der Bundesregierung erreichen zu können, im Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu haben, muss schnellstmöglich zusätzlich eine effiziente Käuferförderung eingeführt werden, die die Preisdifferenz zu konventionellen Antrieben deutlich reduziert und sich auch auf den privaten Käufermarkt erstreckt", betonte Lange.

Darüber hinaus müsse eine effiziente Ladeinfrastruktur aufgebaut werden, die neben den konventionellen Lademöglichkeiten auch ein diskriminierungsfreies Schnellladen für alle Elektrofahrzeuge der nationalen und internationalen Hersteller ermögliche. "Es ist nicht hinnehmbar, dass große Teile der aktuell zugelassenen Elektrofahrzeuge von der geplanten Schnellladeinfrastruktur ausgeschlossen werden", so der Importeurssprecher.

Richtige Förderadresse?
Auch Marc-Oliver Prinzing, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF), meldete sich sofort zu Wort. Er weist daraufhin, dass Fuhrparkverantwortliche bevorzugt – wenn überhaupt – E-Autos leasen. Von dem "Abschreibungsgeschenk" der Regierung würden demnach nur die Leasinggesellschaften profitieren können, findet Prinzing. Seine Meinung lässt sich ungekürzt nachlesen. Denn er hat den Autoflotte-Artikel zur geplanten Sonderauschreibung für E-Dienstwagen von gestern kommentiert. (se/kak)

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