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Flotten- und Mobilitätsmanagement

Europäische Zusammenarbeit kommt voran

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Erfolgreicher Austausch der Fleet- & Mobility-Verbände in Paris (v.l.n.r.): Victor Noguer (AEGFA, Spanien), Caroline Sandall (ACFO,Großbritannien), Laurent Jolivet (ARFA, Frankreich), Tiziana Maniezzo (AIAGA, Italien), Matthieu Echalier (GAC, Frankreich), Axel Schäfer (Bundesverband Fuhrparkmanagement, Deutschland), Ralf Käser (sffv, Schweiz), Jaume Verge (AIAFA, Lateinamerika) und Pierre Maisonneuve (Agora Fonctions, Frankreich).
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Interessenvertretung, Know-how-Transfer und Ausbildung: Sieben nationale Verbände für Flotten- und Mobilitätsmanagement wollen ihre Kräfte bündeln und eine Dachorganisation aufbauen.

Die europäische Fuhrparkbranche vernetzt sich weiter. Jüngst haben sich in Paris die Vertreter von sieben nationalen Verbänden für Flotten- und Mobilitätsmanagement getroffen. Ihr Ziel ist der gemeinsame Aufbau einer europäischen Dachorganisation. "Wir wollen unsere Kräfte bündeln und damit ein starker Gesprächspartner auf europäischer und internationaler Ebene werden", sagte Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF), nach dem Treffen.

Die Vertreter der sieben Verbände aus Spanien, Großbritannien, Frankreich, Italien, Schweiz, Österreich und Deutschland waren sich laut Schäfer einig, dass "Gemeinsamkeit der richtige Weg ist". Zukünftig sollen auch die Interessensgruppen aus Belgien, den Niederlanden und Polen einbezogen werden. Bereits im März dieses Jahres hatten Fuhrparkverbände aus der D-A-CH-Region eine intensivere Zusammenarbeit auf europäischer Ebene beschlossen (wir berichteten).

Im ersten Schritt ging es den Angaben zufolge um das Kennenlernen und darum, die Grundlagen für eine gesamteuropäische Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen nationalen Verbänden zu schaffen. Schäfer: "Nur so können wir koordiniert auch gegenüber den auf europäischer Ebene regulierenden Behörden auftreten und die Interessen der nationalen Fuhrparks einbringen."

Hintergrund ist, dass Entscheidungen für rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen die Unternehmensmobilität immer stärker beeinflussen und sich damit auf die Arbeit der Fuhrpark- und Mobilitätsmanager auswirken. Viele Firmen arbeiten zudem über nationale Grenzen hinweg. Auch eine international koordinierte Vertretung von Interessen der Mitgliedsunternehmen ist perspektivisch sinnvoll.

Zertifizierte Ausbildung geplant

Als weiteres Ziel haben sich die Branchenvertreter ein homogenes und zertifiziertes Ausbildungsprogramm auf europäischer Ebene für Flottenmanagement und Mobilität auf die Fahnen geschrieben. Dabei soll jeder nationale Verband die Erfahrungen, Inhalte und Methoden aus dem eigenen Land beisteuern können.

"Durch diese ersten Maßnahmen soll eine Dachorganisation geschaffen und ausgebaut werden, die eine Homogenisierung innerhalb Europas ermöglicht, Wissen, Instrumente und Dienstleistungen für Flottenmanager teilt und einen Veranstaltungskalender auf europäischer Ebene erstellt", betonte Schäfer. Außerdem solle die Zusammenarbeit den Austausch bewährter Verfahren im Flotten- und Mobilitätsmanagement ermöglichen. Ein weiteres Treffen der Verbände sei für Anfang kommenden Jahres geplant. (red)

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