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Großauftrag

420 VW e-Crafter für Stadtlogistiker

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Chronopost-Chef Martin Piechowski und Heinz-Jürgen Löw, Mitglied des Markenvorstands für Vertrieb und Marketing, unterzeichneten den Vertrag in Hannover.
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Das französisches Logistikunternehmen Chronopost setzt seit Jahren auf alternativ angetriebene Fahrzeuge. Künftig gehören auch elektrische Transporter aus Hannover dazu.

Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) hat den bislang größten Einzelauftrag für den e-Crafter unter Dach und Fach gebracht. In den kommenden zwei Jahren werde man insgesamt 420 Modelle des Elektrotransporters an den französischen Citylogistiker Chronopost ausliefern, teilte das Unternehmen mit. Entsprechende Verträge hätten Martin Piechowski, Präsident von Chronopost, und Heinz-Jürgen Löw, VWN-Vorstand für Vertrieb und Marketing, am Montag in Hannover unterzeichnet.

"Das ist der bislang größte e-Crafter-Einzelauftrag eines Flottenkunden und ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung nachhaltige Transportlösungen für urbane Zentren", sagte Löw. Der e-Crafter werde sich nun auch im rauen Alltag der Citylogistik bewähren.

Chronopost engagiert sich nach eigenen Angaben bereits seit vielen Jahren für eine saubere Stadtlogistik. Seit September 2019 beliefert die Groupe La Poste-Tochter die gesamte Stadt Paris mit ausnahmslos alternativ angetriebenen Fahrzeugen. Ab Mitte dieses Jahres sollen es über 18 Städte in Frankreich sein. "Die Einführung einer Flotte von 100 Prozent sauberen Fahrzeugen, die den Stadtbereich beliefern, ist eine Verpflichtung und eine starke Investition in die Zukunft", betonte Piechowski.

Der 100 kW / 136 PS starke e-Crafter ist ausgelegt auf Zuladungen von bis zu 998 Kilogramm oder 10,7 Kubikmeter Laderaumvolumen. Die Reichweite liegt laut Werk bei bis zu 115 Kilometern gemäß WLTP, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 90 km/h begrenzt. Den kombinierten Stromverbrauch gibt VWN mit 29,1 kWh auf 100 Kilometer an. An einer CCS-Ladestation mit 40 kW (Gleichstrom) soll die Batterie nach 45 Minuten wieder zu 80 Prozent geladen sein. Mit dem e-Crafter haben die Hannoveraner neben den "Last-Mile-Zustellern" des Kurier- und Logistiksektors auch Handwerksbetriebe, Einzelhändler und Energieversorger im Blick. (red)

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