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Kfz-Steuer

Mehr Fragen als Antworten

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Der Zoll soll künftig die Kfz-Steuer einsammeln, was momentan für zahlreiche Nachfragen sorgt. Die Verantwortlichen sprechen von "Massenphänomen".
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Der Bundesverband Fuhrparkmanagement glaubt nicht mehr, dass die Umstellung der Kfz-Steuerabgabe reibungslos im Juli starten wird. Der Zoll zeigt sich überrascht.

Dass die Umstellung des Einzugs der Kfz-Steuer durch die Zollbehörden Potenzial zum Dauerfrust haben würde, wurde in der Branche bereits mit dem Start im Frühjahr gemutmaßt. Nun zweifelt der Bundesverband Fuhrparkmanagement (BVF) offiziell an, dass das System bis Anfang Juli wirklich laufen wird.

"Mit dem aktuellen Stand des Verfahrens ist weder eine Vergünstigung noch eine Vereinfachung für Unternehmen mit Fuhrparks zu erwarten", kritisiert BVF-Geschäftsführer Axel Schäfer. Laut einer Verbandsmitteilung zeigen sich die Zoll­behörden überrascht "von der Dimension des Bürgerkontakts". Mehr Fragen als Antworten scheint es zu geben.

So will die zuständige Zollbehörde beim Bundesfinanzministerium dieses "Massenphänomen" angehen und beseitigen – man rechne dafür mit bis zu einem Jahr. Marc-Oliver Prinzing, BVF-Vorstandsvorsitzender, wird deutlich:"Wir fordern umgehende Nachbesserungen und Vereinfachungen des Verfahrens sowie eindeutige Übergangsfristen für gewerbliche Fuhrparks". So rät der Verband den Flottenchefs, "schnellstmöglich die Beschwerdewege zu nutzen". (rs)

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