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Hybridvorreiter und Nachzügler

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Vorm Debüt: Lexus bringt mit dem NX sein erstes Kompakt-SUV raus.
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Der Lexus NX 300h soll es reißen, der noble Tochter von Toyota wieder bessere Zeiten in Deutschland bescheren. Dafür bekommt der kantige Hybride wohl auch bald konventionelle Verstärkung.

Lexus will den aktuellen Verkaufsschwächen mit einem neuen Modell begegnen. Der NX 300h geht mit Hybridantrieb als Vorreiter einer neuen Baureihe am 10. Oktober zu Preisen ab 33.400 Euro (netto) an den Start. Angetrieben wird das 4,63 Meter lange SUV von einem 2,5-Liter-Vierzylinderbenziner, der 155 PS und 210 Newtonmeter Drehmomentmaximum liefert. Unterstützt wird er von einem Elektromotor mit 143 PS, der von einer Nickelmetallhydrid-Batterie gespeist wird. Die Kräfte gelangen über ein stufenloses Automatikgetriebe zu den Vorderrädern.

Auf Wunsch und bei den beiden Spitzenversionen F-Line und Luxury-Line serienmäßig wird der NX zum Allradler. Hierfür gesellt sich eine weitere E-Maschine zum Motorenduo der direkt an der Hinterachse eingebaut wird. Die Systemleistung bleibt vom Traktionsgewinn unberührt, in allen Varianten, ob front- oder heckgetrieben liegt sie bei 197 PS.

Die reichen dem wenigsten 1.715 Kilogramm schweren Hybrid-SUV für ein Beschleunigungsvermögen in 9,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit wird auf 180 km/h begrenzt. Beim Normverbrauch lässt der NX 300h den Wettbewerb weit hinter sich, fünf Liter genügen ihm auf 100 Kilometer, das entspricht einer CO2-Emission von 117 g/km.

Auffälliges Auftreten
Optisch setzt der NX ebenfalls einen Kontrapunkt zum Wettbewerb. Die eher coupéartige Silhouette wird von spitzen Winkeln geziert, ein mächtiger Kühlergrill und LED-Scheinwerfer geben ihm ein eigenes Gesicht. Die Platzverhältnisse im Innenraum sind vorzüglich, nirgendwo herrscht Raumnot. 555 bis 1.600 Liter passen in den Kofferraum hinein. Ein kleines Schmankerl: bei den höherwertigen Versionen klappen die Rückbanklehnen elektrisch angetrieben um. Die Bedienung fällt nach kurzer Eingewöhnung leicht, die Sitze bieten hohen Komfort, sind beheizbar und sogar belüftet, je nach Ausstattungsversion. Der Anhängerbetrieb bleibt den Allradvarianten des NX vorbehalten, 1.500 Kilogramm darf er ziehen.

Mit üppigen Ausstattungen geizt Lexus nicht, die Basisvariante bekommt das LED-Licht, Leichtmetallräder, Klimaanlage, Rückfahrkamera, Radio mit CD-Spieler, elektrische Fensterheber und eine fernbediente Zentralverriegelung. Die speziell für Gewerbekunden formatierte Business-Edition gibt es zum Preis von 38.100 Euro. Hier sind Komfortsitze mit Heizung, Tempomat, Parkpiloten, Navigation und ein drahtloses Ladesystem für Smartphones dabei. Gegen Aufpreis sind Head-Up-Display oder die 360-Grad-Kamera mit dem Totwinkel- und dem Rückraum-Assistenten zu haben.

Im kommenden Frühjahr bekommt die NX-Baureihe konventionell angetriebene Verstärkung. Ein Zweiliter-Turbobenziner mit deutlich mehr als 200 PS soll dann als Solist für Vortrieb sorgen. (Michael Kirchberger/sp-x)

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