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MG EHS Plug-in-Hybrid

Gekommen um zu bleiben

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Ab Januar 2021 bietet MG in Deutschland das Kompakt-SUV EHS mit Plug-in-Hybridantrieb an.
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MG will sich als junge Elektro-Automarke in Kontinentaleuropa etablieren. Gleich vier Modelle sind für kommendes Jahr geplant. Die Vorhut zum Jahresbeginn bilden ein E-SUV und ein PHEV-SUV.

Von Mario Hommen

Die seit 2007 zum chinesischen Autokonzern SAIC gehörende Marke MG verkauft bereits seit über zehn Jahren in Großbritannien eine Reihe vornehmlich konventionell angetriebener Modelle. Jetzt steht der Sprung nach Kontinental-Europa an, wo sich MG laut Europa-Chef Matt Lei jedoch als "smarte und moderne Elektroauto-Marke" positionieren will. Dazu werden bereits im nächsten Jahr schrittweise vier Modelle auch in den deutschen Markt eingeführt. Neben dem bereits bestellbaren und ab Januar verfügbaren ZV EV sollen später im Jahr zwei weitere, deutlich größere Elektro-SUV folgen. Außerdem wird parallel zum ZV Anfang 2021 mit dem EHS ein Kompakt-SUV mit Plug-in-Hybridantrieb eingeführt.

Mit 4,57 Meter überragt der EHS den VW Tiguan in der Länge um 8 Zentimeter. Dank 2,72 Meter Radstand ist das modern eingerichtete Interieur geräumiger als das vieler Mitbewerber aus dem C-Segment. Vorne wie hinten bietet der Fünfsitzer genügend Beinfreiheit, im Kofferraum ist Platz für 448 bis 1.375 Liter Gepäck.

Wenige Schalter, große Displays

Der aufgeräumte Arbeitsplatz des EHS zeichnet sich durch wenige Schalter und große Displays hinterm Lenkrad und zentral im Armaturenbrett aus. Der mittige 10,1-Zoll-Touchscreen dient als Anzeige- und Bedieneinheit für das Infotainment-System, welches unter anderem GPS-Navigation, DAB-Radio und Smartphone-Integration beherrscht.

Als Antriebsduo kombiniert der EHS einen 119 kW / 162 PS starken 1,5-Liter-Turbobenziner mit einer 90 kW / 122 PS leistenden E-Maschine. Während der Verbrenner seine Kraft via Sechsgangautomatik an die Fronträder leitet, ist die E-Maschine an eine eigene Viergang-Automatik gekoppelt. Damit soll das Selbstschaltgetriebe dem Fahrer praktisch zehn Übersetzungsvarianten zur Verfügung stellen. Das im Zusammenspiel 190 kW / 258 PS und 370 Newtonmeter Drehmoment leistende Doppelherz kann den 1,8-Tonner in unter 7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigen, maximal sind 190 km/h möglich. Dank seiner 16,6 kWh großen Lithium-Ionen-Batterie kann der EHS rein elektrisch bis zu 130 km/h schnell und nach WLTP-Messung bis zu 52 Kilometer weit emissionsfrei fahren. Mit dem 3,7-kW-Bordladegerät ist ein vollständiges Aufladen des Akkus in 4,5 Stunden an einer öffentlichen AC-Ladesäule möglich.

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MG wird den EHS in zwei Ausstattungsvarianten zu Preisen ab rund 34.000 Euro anbieten. In beiden Versionen sind unter anderem Parkpiepser, Ledersitze, LED-Tagfahrleuchten, Zwei-Zonen-Klimaanlage, Lederlenkrad, Keyless-Entry, Infotainment-System, Sitzheizung, Lederlenkrad sowie eine Reihe von Assistenzsystemen wie Abstandstempomat, Kollisionsverhinderer oder 360-Grad-Kamera an Bord. Die höherwertige Version bietet darüber hinaus LED-Scheinwerfer, Zwei-Farb-Lederausstattung, elektrisch verstellbare Sportsitze sowie ein Panorama-Glasdach

Der Plug-in-Hybrid punktet darüber hinaus mit einem 5-Sterne-Ergebnis beim EuroNCAP-Crashtest sowie einer Siebenjahres-Garantie. MG hat in Europa zudem vor bereits einiger Zeit ein Netzwerk für Service und Garantie etabliert. "MG ist hier, um zu bleiben!", sagt Lei. Das darf man ernst nehmen, denn einen langen Atem hat die anglo-chinesische Automarke bereits mit ihrem Engagement in Großbritannien bewiesen. Zudem ist der Mutterkonzern SAIC ein wichtiger Player der Autobranche. Laut Lei ist der Autobauer in seiner Heimat die Nummer eins und weltweit auf Rang sieben.

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