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Neue Modelle, Elektrifzierung, autonomes Fahren

Das plant Maserati

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Für 2020 hat Maserati einen komplett neuen Sportwagen angekündigt. Ist es der 2014 als Studie präsentierte Alfieri?
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2020 wollen auch die Italiener mit der Elektrifizierung starten. Ein neuer Sportwagen und ein SUV sind ebenfalls angekündigt. Der Fahrplan der Dreizack-Marke im Überblick.

Maserati bereitet den Start ins E-Zeitalter vor. Die Sportlimousine Ghibli werde das erste Hybridfahrzeug der Marke sein, teilte der Autobauer am Donnerstag in Modena mit. Ob es sich dabei um eine Mild- oder eine Plug-in-Hybridversion handelt, ließen die Italiener zunächst offen. Die Markteinführung sei für 2020 geplant, hieß es.

Am Stammsitz in Modena stellte die edle FCA-Tochter ihre aktualisierte Zukunftsplanung vor. Sie ist Teil eines fünf Milliarden Euro schweren Investitionspakets des Mutterkonzerns für den Heimatstandort Italien. Dieses sieht in den nächsten drei Jahren 13 völlig neue oder aktualisierte Fahrzeuge vor. Bei Maserati soll es so weitergehen:

  • Für das kommende Jahr sind nicht nur Facelifts der aktuellen Modelle Levante, Ghibli und Quattroporte angekündigt, sondern auch ein komplett neuer Sportwagen. Spekuliert wird, dass es sich dabei um den vor fünf Jahren als Studie präsentierten kleine Sportwagen Alfieri handelt.
  • 2021 stehen die Cabrio-Version des Alfieri, ein neuer GranTurismo sowie ein neues SUV im D-Segment in der Planung. Der künftige Konkurrent des Porsche Macan soll eine führende Rolle für die Marke übernehmen. Er wird in Cassino gebaut. In die neue Produktionslinie werden den Angaben zufolge rund 800 Millionen Euro investiert. Die ersten Vorserienexemplare sollen bis 2021 vom Band laufen.
  • Für 2022 und 2023 hat Maserati mit den neuen Generationen des Quattroporte bzw. des Levante weitere heiße Eisen im Feuer. Hinzu kommt die Neuauflage des GranCabrio. Die Italiener betonen, dass die GT-Modelle die Wurzeln der Dreizack-Marke bleiben und zugleich die Ära der vollständigen Elektrifizierung einläuten. Sie werden künftig in Turin gebaut, wo FCA ebenfalls 800 Millionen Euro investiert.
  • Auch die künftigen elektrifizierten Modelle sollen der Maserait-DNA entsprechen. Das Unternehmen verspricht "einzigartige Fahrmodi, eine verlängerte Reichweite und ultraschnelles Laden". Das Herz von Maserati schlägt weiter in Modena, dort wurde bereits mit dem Bau einer neuen Lackiererei begonnen und dort verlässt auch der neue Sportwagen künftig die Werkstore.
  • Als wichtigen Zukunftsbaustein sieht Maserati das autonome Fahren. Alle neuen Modelle, einschließlich der aktualisierten Fahrzeuge, sollen eine Reihe von automatisierten Fahrfähigkeiten bieten. Den Anfang machen verbesserte Autobahn-Assistenten auf Level 2 bis hin zum "Hands free"-Level 3 mit weitreichender Autonomie.
  • Ebenfalls in der Entwicklung ist ein neues Individualisierungsprogramm für Kunden, die mehr Exklusivität wünschen. Dazu wird im Stammwerk Modena ein spezieller Bereich eingerichtet. (rp)

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