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Vernetztes Fahrzeug

Zuwachs von 270 Prozent erwartet

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Die Zahl der vernetzten Autos wird in den kommenden Jahren explodieren.
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Die Vernetzung des Autos ist ein Riesengeschäft. Auch einige deutsche Hersteller sind Trendsetter auf dem rasant wachsenden Markt.

Bevor das autonome Auto kommt, fährt das vernetzte vor. Bis 2022 werden 125 Millionen Pkw mit Konnektivitäts-Technik an Bord auf der Straße sein, prognostiziert die Unternehmensberatung "Counterpoint" nach Auswertung einer Studie. Gegenüber heute bedeutet das einen Zuwachs um 270 Prozent. Für die Fahrzeughersteller erschließen sich ganz neue Einnahme-Möglichkeiten.

GM vorn, deutsche Hersteller hintendran

Führend bei der Vernetzung ist aktuell General Motors mit einem Marktanteil von 46 Prozent. Der hohe Wert resultiert vor allem aus dem umfassenden Einsatz des Online-Butlers "OnStar", der etwa in Deutschland bei vielen Opel-Fahrzeugen zur Serienausstattung zählt.

Die deutschen Premiumhersteller hinken der US-Konkurrenz aktuell noch hinterher, BMW stellt mit einem Marktanteil von 20 Prozent immerhin die zweite Kraft. Das "Connected Drive"-System der Münchner zieht jedoch in immer mehr Fahrzeuge ein. Ähnliches gilt für "Connect" von Audi (14 Prozent Marktanteil) und "Me Connect" von Mercedes (13 Prozent). Letzteres wird integraler Bestandteil des Bediensystems der kommenden A-Klasse werden.

E-Call Pflicht unterstützt Vormarsch

Ein Beschleuniger der Vernetzung dürfte auch die seit April in Europa geltende E-Call-Pflicht sein, die für alle neue Pkw-Typen ein automatisches Notrufsystem vorschreibt. In der Folge müssen Fahrzeuge künftig zwingend mit Mobilfunkanschlüssen ausgerüstet werden.

Bislang läuft die Vernetzung noch zum Großteil über Mobilfunktechnik der zweiten und dritten Generation (2G/3G), vereinzelt auch auf LTE-Basis. Ab 2020 erwarten die Experten zudem einen steigenden Anteil an 5G-Systemen.

Neue Möglichkeiten

Die Vernetzung der Autos gilt als eine Vorstufe des autonomen Verkehrs und soll die Sicherheit auf den Straßen erhöhen, etwa dadurch, dass sich Fahrzeuge gegenseitig vor Gefahren warnen. Mindestens genauso wichtig ist aber aus Fahrzeugherstellersicht die Möglichkeit, Werbung, kostenpflichtige Dienste oder Werkstatt-Services über die Online-Verbindung anzubieten. Zudem lassen sich auch aus den per Vernetzung gesammelten Daten neue Geschäftsmodelle generieren. (SP-X)

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