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BMW und Daimler: Carsharing-Fusion erst 2019

Daimler und BMW legen ihr Mobilitätsgeschäft zusammen.
© Foto: picture alliance/Horst Galuschka/dpa

Um schneller wachsen und mit der internationalen Konkurrenz mithalten zu können, legen BMW und Daimler ihre Mobilitätsdienste zusammen. In diesem Jahr wird das nun aber nichts mehr.


Datum:
07.12.2018
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Die Autobauer BMW und Daimler müssen sich mit dem geplanten Zusammenschluss ihrer Carsharing- und Fahrdienste noch einige Wochen gedulden. Es würden noch Gespräche mit der US-Wettbewerbsbehörde geführt, so dass der ursprünglich noch für 2018 angestrebte Abschluss der Transaktion bis Jahresende nicht mehr zu schaffen sei, teilte Daimler am Donnerstag mit. Das gemeinsame Mobilitätsunternehmen, das in Berlin angesiedelt werden soll, werde nun voraussichtlich Anfang 2019 gegründet, hieß es.

Die beiden Autobauer bündeln darin die Carsharing-Flotten von Car2go und DriveNow, die Buchungsplattformen Moovel und ReachNow, die Vermittlungs-Apps MyTaxi, Chaffeur Privé, Clever Taxi und Beat, die Parkplatz-Dienste ParkNow und Parkmobile sowie die Elektroauto-Ladedienste ChargeNow und Digital Charging Solutions.

Das Joint Venture, an dem beide Konzerne jeweils zur Hälfte beteiligt sein werden, war im März angekündigt worden. Die EU-Kommission hatte dem Vorhaben im November zugestimmt. Als letzte Hürde fehlt noch die Zustimmung der US-Behörden.

Die beiden Autohersteller legen ihre Mobilitätsdienste zusammen, um sich die Kosten zu teilen und schneller zu wachsen. Bei Mobilitätsdiensten ist Größe ganz entscheidend, um profitabel zu arbeiten. Die Dienste von Daimler und BMW haben zusammen etwa 40 Millionen Kunden, vor allem in Europa.

Moovel muss Konkurrenzangebote anzeigen

Die EU-Kommission hat die Vorgabe gemacht, dass die Mobilitätsapp Moovel künftig auch Carsharing-Angebote von Konkurrenten anzeigen muss. Umgekehrt dürfen konkurrierende Apps künftig auch die Angebote von Car2go und DriveNow anzeigen. Wann und wie die getrennten Angebote und Marken von BMW und Daimler zusammengeführt werden und wie viele Beschäftigte von München und Stuttgart nach Berlin kommen, war noch offen. (dpa)

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