Chrysler: Komplett italienischer Amerikaner

22.01.2014 18:18 Uhr
Rausgekauft: Die US-Gewerkschaft UAW hält nun keine Anteile mehr bei Chrysler, was diesen zur reinen Fiat-Tochter macht.

Fiat meldet Vollzug: Wie angekündigt haben sich die Italiener die volle Kontrolle über die US-Tochter Chrysler gesichert. Der europäische Konzern übernimmt in einem 4,35 Milliarden US-Dollar (3,21 Milliarden Euro) schweren Geschäft den Minderheitsanteil, den bislang der Gesundheitsfonds der nordamerikanischen Autogewerkschaft UAW hielt. Chrysler sei damit im vollen Besitz der Turiner, teilte Fiat heute mit. Der Vertrag mit dem Gesundheitsfonds, um dessen Anteil in Höhe von 41,5 Prozent zu übernehmen, sei endgültig abgeschlossen. Der sieht vor: Der Gesundheitsfonds der Gewerkschaft bekommt aus der Kasse von Chrysler 1,90 Milliarden US-Dollar, von Fiat kommen 1,75 Milliarden US-Dollar. Zudem erhält der Fond von Chrysler weitere 700 Millionen US-Dollar in vier jährlichen Raten. Die erste wurde laut Fiat bereits bezahlt. (dpa/kak)

MEISTGELESEN


STELLENANGEBOTE


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Autoflotte ist die monatlich erscheinende Fachzeitschrift für den Flottenmarkt im deutschsprachigen Raum. Zielgruppe in diesem wachsenden Markt sind die Fuhrpark-Entscheider in Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen mit mehr als zehn PKW/Kombi und/oder Transportern. Vorstände, Geschäftsführer, Führungskräfte und weitere Entscheider greifen auf Autoflotte zurück, um Kostensenkungspotenziale auszumachen, intelligente Problemlösungen kennen zu lernen und sich über technische und nichttechnische Innovationen zu informieren.