VW warnt vor Gebrauchtwagen-Betrug: Kriminelle locken mit Fake-Angeboten

20.04.2026 11:26 Uhr | Lesezeit: 2 min
Volkswagen, Fahnen, Logo
Volkswagen warnt vor Gebrauchtwagen-Nepp.
© Foto: Volkswagen

Gefälschte Webseiten, erfundene Fahrzeuge und extrem günstige Preise: Volkswagen warnt vor einer perfiden Betrugsmasche in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Volkswagen warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche beim Handel mit Gebrauchtwagen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz tauchen derzeit gefälschte Internetseiten und fingierte Angebotskataloge auf, über die gebrauchte Volkswagen-Modelle zu auffällig niedrigen Preisen angeboten werden. Ziel ist es, Interessentinnen und Interessenten anzulocken und sie zur An- oder Bezahlung von Fahrzeugen zu bewegen, die gar nicht existieren.

Der Konzern stellt klar: Volkswagen verkauft grundsätzlich keine Gebrauchtwagen direkt an Endkundinnen und Endkunden. Der Fahrzeugverkauf erfolgt ausschließlich über zertifizierte Händler.


Betroffene Webseiten in der Vergangenheit

  • volkswagen-fahrzeuge.de
  • vw-finanzierung.de
  • vw-vertrieb.de
  • volkswagen-digital.de
  • volkswagendasauto.de
  • mein-vw-konzern.de
  • der-volkswagen-konzern.de
  • vw-kundenportal.de
  • die-vw-gruppe.de

Folgende Telefonnummern wurden von den Betrügern verwendet:

  • 05361 309 3014
  • 05361 309 3007
  • 05361 6130 93007


Die Betrüger arbeiten mit täuschend echt gestalteten Websites und Verkaufsmaterialien, die wie offizielle Vertriebsangebote von Volkswagen wirken sollen. Tatsächlich gibt es diese Vertriebskanäle jedoch nicht, ebenso wenig wie die angebotenen Fahrzeuge. Dabei setzen die Täter auch auf gefälschte E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Bankverbindungen. Wer betroffen ist, sollte sich umgehend an die Polizei wenden.

ZDK warnte bereits Ende März vor Betrügern

Bereits Ende März hatte auch der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) vor einer Zunahme von Betrugsfällen im Autohandel gewarnt. Nach Angaben des Verbands gehen die Täter immer professioneller vor. Sie nutzen digitale Plattformen, gefälschte Webseiten, gestohlene Identitäten und manipulierte Dokumente, um sowohl Autohäuser als auch Kundinnen und Kunden zu täuschen.

Die Methoden reichen demnach von manipulierten Online-Inseraten und gefälschten Zahlungsnachweisen bis hin zu Identitätsdiebstahl und Angeboten für Fahrzeuge, die sich nie im Besitz der vermeintlichen Verkäufer befanden. Laut ZDK agieren die Täter zunehmend arbeitsteilig und häufig international vernetzt.

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