Land Rover muss in Deutschland mehr als 31.000 Fahrzeuge wegen eines möglichen Problems am Fahrerairbag in die Werkstatt rufen. Laut Eintrag beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) kann Korrosion an einer elektrischen Verbindung dazu führen, dass der Airbag im Ernstfall nicht auslöst.
Betroffen sind die Modellreihen Discovery, Range Rover und Defender. Weltweit umfasst die Rückrufaktion 629.118 Fahrzeuge, davon 31.367 in Deutschland.
Eckdaten zum Rückruf
- Hersteller: Land Rover
- Modelle: Discovery, Range Rover, Defender
- Produktionszeitraum: 04.04.2019 – 05.06.2026
- Rückrufgrund: Korrosion am Airbaganschluss
- Risiko: Fahrerairbag könnte bei einem Unfall nicht auslösen
- Maßnahme: Aufbringen eines Schutzschmiermittels auf die Airbag-Anschlussklemmen (Fahrerseite)
- Betroffene Fahrzeuge weltweit: 629.118
- Betroffene Fahrzeuge in Deutschland: 31.367
- KBA-Referenznummer: 16762R
- Hersteller-Rückrufcode: D121
- Status: Rückruf behördlich überwacht
Maßnahme
In den Werkstätten werden die Anschlussklemmen des Fahrerairbags auf der Fahrerseite mit einem speziellen Schutzschmiermittel behandelt. Dadurch soll Korrosion verhindert beziehungsweise deren Auswirkungen minimiert werden, damit das Airbagsystem zuverlässig funktioniert.
Nach Angaben des KBA sind bislang keine Sach- oder Personenschäden bekannt geworden, die auf den beschriebenen Mangel zurückzuführen sind. Der Rückruf wird von der Behörde überwacht. Fahrzeughalter sollten sich mit ihrem Land-Rover-Vertragspartner in Verbindung setzen und dabei den Rückrufcode D121 angeben.