Gefühlt zählt "alternativlos" zu den Lieblingswörtern von Angela Merkel. Zumindest verwendet es die Bundeskanzlerin oft. Im Fuhrparkalltag stellt sich jedoch meist die eine oder andere Möglichkeit, um gewissen Dienstleistungen abzudecken. Was aber veranlasst Flottenverantwortliche, den Anbieter zu wechseln? Nur der Preis der gewünschten Leistung? Das hat man sich auch bei Athlon Car Lease gefragt. Also beauftragte der Leasinggeber und Fuhrparkmanagement-Dienstleister das Marktforschungsinstitut Metrix Lab, deswegen bei 1.300 Flottenmanager in Europa mal nachzuhaken. Die Umfrageergebnisse, die sich nur auf Deutschland beziehen sollen, hat die Leasinggesellschaft am Mittwoch veröffentlicht.
So zieht Athlon Car Lease in dem Schreiben folgende Schlussfolgerungen: "Kundenversteher sind das Gebot der Stunde. Flottenmanager wollen sich verstanden und gut beraten wissen. Sie möchten eine persönliche Beziehung zum Leasingunternehmen unterhalten und wünschen sich eine regelmäßige Ansprache. Preisdiskussionen erübrigen sich, wenn die Beziehung glücklich macht."
Die Metrix-Lab-Studie identifizierte demnach fünf Faktoren, von denen Flottenmanager loyales Verhalten abhängig machen. An erster Stelle rangieren "Emotionen". Roland Meyer, Verkaufsdirektor bei Athlon Car Lease, ordnet ein: "Emotionen werden im Wettbewerb immer wichtiger. Persönliche Wertschätzung und Kontinuität sind in einem schnelllebigen und vergleichbaren Markt offenbar das A und O für eine dauerhafte Kundenbeziehung."
Der Preis auf fünf
Auf den nächsten Plätzen folgen: "Alternativlosigkeit", "Service-Level" vor der "Fahrerbetreuung". Erst an fünfter Stelle steht der "Preis". Aber nur dann, wenn das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht harmoniert, schreibt der Leasinggeber. Der schiebt noch hinterher, wie es sonst laut Umfrage läuft: Stehen höhere Preise in Relation zum höheren Service-Level, erübrigen sich Diskussionen, stimmt die Beziehung zwischen Anbieter und Flottenbetreiber in Summe. Die Studie schränkt jedoch noch an einen Punkt ein: der Größe. Mittelständler, die kleine Flotten haben, wünschen sich mehr Aufmerksamkeit. Gefühlt lässt sich da was tun. (kak)