Avis Europe ist durch ein schwaches Vermietgeschäft, einen unverändert starken Preisdruck und hohe außerordentliche Belastungen im Geschäftsjahr 2003 in die Verlustzone gerutscht. Das meldete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Wochenende. Demnach verzeichnete der Autovermieter im vergangenem Jahr ein Minus nach Steuern von 51,3 Mio. Euro, nach einem Gewinn in 2002 von 80,8 Mio. Euro. Für 2004 rechnet Avis-Chef Bob Reid nicht mit einer Erholung der Nachfrage. Auch die Integration von Budget, die das Unternehmen für 42 Mio. Euro erworben hatte, werde länger dauern als erwartet, hieß es. Der Umsatz sank der Zeitung zufolge im vergangenen Jahr um zwei Prozent auf 1,17 Mrd. Euro, wobei es vor allem im größten Geschäftsbereich Touristik/Privatkunden (Anteil 36 Prozent) ein Minus von vier Prozent gab. In Deutschland sank der Umsatz um vier Prozent auf rund 260 Mio. Euro. Dabei habe sich die Lage im zweiten Halbjahr etwas besser dargestellt, da die Umsätze in diesem Zeitraum auf dem Vorjahresniveau stagnierten, hieß es. (rp)
Avis Europe schreibt rote Zahlen
Autovermieter verzeichnet 2003 ein Minus nach Steuern von 51,3 Millionen Euro