Hella: Blechschaden-Sensor für Autos

10.02.2015 10:22 Uhr
beule
Solche Beulen bekommt das Auto bald mit.
© Foto: KESS

Bei Mietwagen, Firmen- oder Carsharing-Autos sorgen kleine Dellen oder Kratzer immer wieder für Ärger zwischen Nutzer und Halter. Ein intelligenter Schadensensor des Autozulieferers Hella soll Streit künftig gar nicht erst aufkommen lassen. Das System versetzt das Fahrzeuge in die Lage, kleine Schäden selbstständig zu registrieren und Informationen zu ihrer Entstehung zu speichern.

Beulen, Dellen und Kratzer erzeugen in der Karosserie des Wagens jeweils charakteristische Schallwellen. Diese werden von hauchdünnen piezoelektrischen Sensorfolien aufgenommen, die an die Innenseite der Karosserie geklebt werden. Die Daten werden anschließend mit Zeit- und Ortsangaben vom Fahrzeug gespeichert und per SMS an den Halter gesendet. Ist das Auto mit Kameras ausgestattet, könnte die Beschädigung auch zusätzlich im Bild festgehalten werden.

Der Blechschaden-Sensor befindet sich seit Anfang des Jahrzehnts in der Entwicklung. Serienreif könnte er ab 2018 sein. Neben Betreibern von Firmenwagenflotten und Mietwagenunternehmen hat Hella mit der Innovation auch Leasinggeber und Versicherungen im Blick. (sp-x)

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