Jeder dritte deutsche Fuhrparkverantwortliche hat die Absicht, künftig auf umweltschonende Fahrzeuge umzurüsten. Ihre Kollegen in Italien und der Schweiz wollen dies sogar zu 45 respektive 35 Prozent tun. Dagegen liegt der Anteil bei Frankreichs Großunternehmen bei 33 Prozent, in Portugal nur bei 27 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Studie der Arval Deutschland GmbH hervor. Laut Untersuchung zeigt sich noch nahezu die Hälfte der deutschen Flottenmanager unschlüssig, mit welchen alternativen Antrieben sie ihre Firmenwagen ausrüsten. Favorit für knapp ein Drittel der Unternehmen ist Flüssiggas aus Erdöl (LPG-Einrichtung). 21 Prozent setzen dagegen auf Parallel-Hybridantrieb, 15 Prozent auf Naturgas und drei Prozent auf elektrische Antriebe. Als mögliche Gründe für eine Umstellung des Fuhrparks auf umweltfreundliche Kfz nannten die meisten deutschen Unternehmen (66 Prozent) einen geringeren Anschaffungspreis, gefolgt von staatlichen Zuschüssen (63 Prozent) und einem flächendeckenden Tankstellennetz (43 Prozent). Dagegen stellt eine höhere Fahrzeugleistung nur für jeden fünften Fuhrparkverantwortlichen einen Kaufanreiz dar. (rp) Weitere Details der Arval-Studie lesen Sie in der November-Ausgabe der AUTOFLOTTE ab 31. Oktober.
Jedes dritte deutsche Unternehmen will künftig eine grüne Flotte
Studie: Als Antriebsarten werden Flüssiggas, Hybridantrieb und Naturgas favorisiert