Mercedes hat seinen Offroader, die G-Klasse, aufgefrischt. Die Instrumententafel und die Mittelkonsole wurden komplett neu gestaltet. Zwischen den beiden neuen Rundinstrumenten rückt ein Farbbildschirm in das Blickfeld des Fahrers, wie die Stuttgarter berichten.
Zeitgemäß kommt das Infotainmentsystem Comand Online mit Navi und Internetzugang serienmäßig ins Fahrerhaus. Das neue ESP-System bringt neben der Hold-Funktion einen Anhänger-Stabilisator mit. Optional kann der Kunde auf die Dienste des Totwinkel-Assistent, der Einparkhilfe (mit Rückfahrkamera) und dem Abstandsregel-Tempomat zurückgreifen. Äußerlich fallen die LED-Tagfahrleuchten und neuen Außenspiegel als dezente Aufwertungen ins Auge.
1.000 Newtonmeter Drehmoment locken
Unter der Haube des Luxus-Geländewagens rückt neue AMG-Power. Der Achtzylinder-Biturbomotor G 63 bringt das Start-Stopp-System gleich mit. Dennoch liegt die 5,5-Liter-Maschine mit 544 PS im Verbrauch bei 13,8 Litern (CO2-Wert: 322 g/km).
Auch die 612 PS des G 65-Zwölfzylinder-Biturbomotors wollen kräftig befeuert werden. Das Sechsliter-Aggregat gönnt sich 17,0 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer, damit schnellt der CO2-Wert auf 397 g/km hoch. Ein Drehmoment von 1.000 Newtonmeter sucht man allerdings auch vergeblich in einem anderen Geländewagen.
Einstiegsversion für 71.690 Euro (netto)
"Unsere G-Klasse ist seit 33 Jahren der Fels in der Brandung. In der jüngsten Evolutionsstufe bietet sie neben legendären Offroad-Eigenschaften moderne, kraftvolle Motoren, eine noch hochwertigere Luxusausstattung sowie aktuelle Sicherheitsfeatures. Gleichzeitig bleibt ihr Design dem kernigen, unverwechselbaren Stil treu", beschreibt Daimler-Chef Dieter Zetsche die überarbeitete Baureihe.
Ab Juni steht das Quintett der Power-Boliden mit Nettopreisen zwischen 71.690 Euro für die Einstiegsversion G 350 BlueTec und 115.500 Euro beziehungsweise 222.000 Euro für die beiden AMG-Top-Varianten beim Händler. Aktuelle Fotos zeigt unsere Bildergalerie. (rs)