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Neuer Interessenverband: Internationale Autovermieter wollen Verkehrswende mitgestalten

Der VIA wird die wirtschafts- und mobilitätsspezifischen Interessen gegenüber der deutschen Politik vertreten.
© Foto: ACE

Die deutschen Gesellschaften von Avis, Enterprise, Europcar und Hertz haben sich im Verband der internationalen Autovermieter organisiert. Der VIA soll die wirtschafts- und mobilitätsspezifischen Interessen gegenüber der deutschen Politik vertreten.


Datum:
07.07.2021
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Die deutschen Gesellschaften der Autovermietungs- und Mobilitätsunternehmen Avis Budget Group, Enterprise Holdings, Europcar Mobility Group und Hertz haben den Verband der internationalen Autovermieter (VIA) gegründet. Der VIA soll die wirtschafts- und mobilitätsspezifischen Interessen gegenüber der deutschen Politik vertreten.

Die in dem Verband zusammengeschlossenen Unternehmen betreiben nach eigenen Angaben zusammen eine Flotte von rund drei Millionen Fahrzeugen weltweit. Gemeinsam habe man im vergangenen Jahr um die 135.000 Pkw auf die deutschen Straßen gebracht, hieß es. Nach dem Krisenjahr wolle der VIA nun aktiv den Austausch mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland fördern.

Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Kommunikation der Interessen der Mitgliedsunternehmen zum Gelingen der Verkehrswende in Deutschland mit dem Ziel, nachhaltige und vernetzte Mobilitätsangebote zu entwickeln. "Der VIA möchte die Wahrnehmung der gesamten Autovermietungsbranche – mit ihrem seit mehr als 100 Jahren bewährten Geschäftsmodell der Shared Mobility – als einen wichtigen Baustein des deutschen Mobilitätsmix der Zukunft fördern", so die Organisation.

Urform des Sharings

Die Autovermietung gilt als Shared-Mobility-Dienstleistung der ersten Stunde. Seit jeher basiert das Geschäftsmodell auf dem Prinzip der wechselnden Nutzung geteilter Güter – wie z.B. von Fahrzeugen – für eine große Bandbreite an Kundenbedürfnissen. Dadurch bieten die Autovermieter immer die richtigen Fahrzeuge am richtigen Ort zur richtigen Zeit an und erfüllen die alltäglichen Mobilitätsbedürfnisse unterschiedlichster Kundengruppen, ob in der Stadt oder auf dem Land.

Eine zentrale Forderung des VIA ist daher die rechtliche Anerkennung der Autovermieter als originäre Shared-Mobility-Dienstleister im Rahmen der deutschen Gesetzgebung, um gleiche Wettbewerbsbedingungen für ein inklusives Mobilitätsökosystem aller Shared-Mobility-Dienstleistungen zu schaffen und den Zugang zu sicheren, sauberen und innovativen Dienstleistungen und deren Nutzen für deutsche Verbraucher und Unternehmen zu gewährleisten.

Zunächst für die Dauer eines Jahres steht Jason C. Altman, Corporate Vice President der Enterprise Autovermietung Deutschland, als Präsident an der Spitze des VIA. Sein Vize ist Wolfgang Neumann, Geschäftsführer der Europcar Mobility Group Germany (u.a. Europcar und Buchbinder Rent-a-Car). Komplettiert wird der Vorstand durch Alexander Schuricht, General Manager der Avis Budget Autovermietung GmbH, und Jan-Peter Ellerbrock, Geschäftsführer der Hertz Autovermietung GmbH. (ms)

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