Der ADAC kritisierte heute die Abgabepläne der Regierung, indem er die geplante Erhöhung der Dienstwagensteuer als "ungerecht, unsinnig und überzogen" bezeichnete. Von diesem Gesetzesentwurf seien u.a. rund zwei Mio. Pkw der Passatklasse betroffen, die vorzugsweise von Angestellten der mittleren Ebene gefahren werden. Durch die Erhöhung der Dienstwagensteuer auf 1,5 Prozent erwarte man jährliche Steuerbelastungen in Höhe von 250 Mio. Euro, die zur Sanierung des Staatshaushaltes beitragen sollen. Einen anderen Grund könne es aus Sicht des ADAC für diese Steuererhöhung nicht geben. Der Autoclub betont, dass nicht nur die Nutzer der Dienstwagen, sondern auch die gesamte Automobilindustrie von den Abgabeplänen in Mitleidenschaft gezogen würden. Insgesamt rechne man damit, dass es weniger und billigere Geschäftswagen geben werde, was sich auf Produktionszahlen und Arbeitsplätze auswirken werde, hieß es weiter. (bp)
Staatshaushalt auf Rücken der Autofahrer sanieren
ADAC: Dienstwagensteuer trifft Fahrer und Automobilindustrie