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Stecker für den Großen

Der erste große, vollelektrisch angetriebene Transporter von Ford rollt seit Mai auf der Straße. Der Preis des E-Transit startet bei 53.145 Euro abzüglich Förderung.


Datum:
01.06.2022
Autor:
J. Burgdorf
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Ford hat im Frühjahr die Bestellbücher für den vollelektrischen Transit geöffnet. Der "E-Transit" ist als Kastenwagen, als Kastenwagen-Doppelkabine sowie als Fahrgestell, wahlweise in der Basis- oder der gehobenen Trend-Ausstattung, zu haben.

In Anbetracht der unterflur montierten 77-kWh-Batterie, die eine nutzbare Kapazität von gut 68 kWh aufweist, dürfte sich allerdings die hohe Maximal-Reichweite, die Ford mit 317 Kilometern (nach WLPT) angibt, kaum erreichen lassen. Bei Elektrotransportern bislang ungewöhnlich: Beim Motor gewährt Ford Wahlmöglichkeit, denn der wie bei Elektrofahrzeugen meist üblich an ein stufenloses 1-Gang-Automatikgetriebe gekoppelte Elektromotor steht entweder mit 135 kW (184 PS) oder mit reichlichen 198 kW (269 PS) zur Verfügung, wobei das maximale Drehmoment in beiden Fällen bei 430 Newtonmetern liegt. Diese Variante dürfte übrigens aus dem Mustang Mach-e stammen

Die stärkere E-Maschine empfiehlt Ford vorrangig für die Heavy-Duty-Modelle mit 4,25 Tonnen Gesamtgewicht (Nutzlast des Kastenwagens ca. 1,6 Tonnen, Fahrgestell ca. 1,9 Tonnen). Die leichteren Tonnagen starten hier bei 3,5 Tonnen Gesamtgewicht und bieten laut Hersteller eine Zuladung ab 700 Kilogramm. Einladen lassen sich beim Kastenwagen bis zu 15,1 Kubikmeter Fracht, darüber hinaus ist der E-Transit in drei verschiedenen Radständen und zwei Dachhöhen lieferbar.

Versorgt auch Nebenaggregate

Aufgeladen wird wahlweise mittels Wechselstrom an der Wallbox mit maximal 11 kW, was von 0 auf 100 Prozent nach 8,2 Stunden erledigt sein soll. Oder man nutzt die Schnellladefunktion, die dank des ordentlichen 115-kW-Bordladers die Transit-Akkus in 34 Minuten von 20 auf 80 Prozent Kapazität boostert. Auf Wunsch lässt sich der E-Transit zudem mit einem On-Board-Generator ausstatten, der auf die Batterie zugreift und maximal 2,3 kW leistet. Dieses "Pro Power Onboard" genannte System kann zum Beispiel für die Kühlung der Fracht genutzt werden oder auf der Baustelle für den Betrieb von Geräten und Werkzeugen, für die sonst ein eigenes Strom-Aggregat erforderlich wäre. Preislich startet der E-Transit als Fahrgestell bei 53.145 Euro, für die Kastenwagen-Modelle sind 2.700 Euro mehr anzulegen. Für die Variante als Kastenwagen-Doppelkabine mit sechs Sitzplätzen werden mindestens 60.940 Euro fällig.

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