Die Diskussion um eine Erhöhung der Dienstwagensteuer hat bereits zu erheblichen Umsatzausfällen bei der deutschen Automobilindustrie geführt, meldete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) heute. Die Zeitung bezieht sich dabei auf die gestrige Pressekonferenz des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) und des baden-württembergischen Wirtschaftsministers Dr. Walter Döring in Stuttgart. Der Absatz von Dienstwagen, der bei rund 500.000 Fahrzeugen jährlich liegt, ist laut VDA-Präsident Bernd Gottschalk in den letzten vier Monaten um durchschnittlich 18 Prozent zurückgegangen. Trete die Steuer in Kraft, seien bei Autoherstellern und Zulieferern Umsatzrückgänge von bis zu drei Mrd. Euro zu erwarten. Döring befürchtet, dass ein möglicher Verlust von bundesweit 10.000 Arbeitsplätzen Baden-Württemberg besonders stark treffen werde. Laut "FAZ" sind rund 30 Prozent der 764.000 Arbeitnehmer der Automobilindustrie in diesem Bundesland beschäftigt. Wenn Sie mehr zur den Ausführungen des VDA-Präsidenten zur Lage der Automobilindustrie wissen möchten, können Sie hier die komplette Rede von Bernd Gottschalk anlässlich der Pressekonferenz in Stuttgart lesen. Klicken Sie einfach auf den Link rechts in der Downloadbox. (bp)
Steuerdiskussion bremst Dienstwagenabsatz
VDA-Präsident Gottschalk: Umsatzrückgänge von bis zu drei Milliarden Euro zu erwarten