Studie: Bilanzierungsregel bei großen Unternehmen bekannt

20.09.2011 13:01 Uhr
"Wir empfehlen, bereits vorab eine interne Aufwandprüfung durchzuführen, um ausreichend vorbereitet zu sein", sagt Lionel Wolff, Geschäftsführer von Arval Deutschland bezüglich der geplanten Bilanzierungsregel.
© Foto: Arval

Kann sich der neue Finanzstandard des International Accounting Standard Boards (IASB) durchsetzen, so müssen deutsche börsennotierte Unternehmen ab 2014 ihre Bilanzen nach dem neuen Standard IFRS ausweisen. Das "CVO-Barometer 2011 – Trends im Fuhrparkmanagement" hat herausgefunden, dass sich fast alle großen und sehr großen Unternehmen dessen bewusst sind. Mehr als 90 Prozent mit über 1.000 Mitarbeitern gaben an, die Auswirkungen der neuen Richtlinien zu kennen. Sie wissen laut Studie also, dass sie dann ihre Leasingverträge in der Bilanz künftig anders ausweisen müssen als bisher. Bei den kleinen Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern sind die Pläne nur 13 Prozent der Befragten bekannt. "Noch hat die EU-Kommission den Plänen nicht zugestimmt. Daher raten wir unseren Kunden zunächst zur Besonnenheit. Wir empfehlen jedoch, bereits vorab eine interne Aufwandprüfung durchzuführen, um ausreichend vorbereitet zu sein", sagt Lionel Wolff, Geschäftsführer von Arval Deutschland. Alle Leasingnehmer müssten über kurz oder lang das notwendige IT-Umfeld schaffen und ihr Know-how entsprechend erweitern. Im Auftrag des Corporate Vehicle Observatory (CVO) interviewte das Meinungsforschungsinstitut csa für die Studie Anfang 2011 mehr als 3.300 Flottenentscheider in elf EU-Ländern (Deutschland: 297 Befragte). (sn)

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