Tjekvik: Neuer CEO ernannt

07.09.2026 09:35 Uhr | Lesezeit: 2 min
Tjekvik
Martin Nørgaard Høgh (links im Bild) ist neuer Chief Executive Officer bei Tjekvik und folgt auf Christian Mark (re.)
© Foto: Tjekvik

Tjekvik hat Martin Nørgaard Høgh zum CEO ernannt. Er soll den Ausbau des Unternehmens von einer Self-Service-Lösung für den Fahrzeug-Check-in und -Check-out zu einer umfassenden SaaS-Plattform für den Automotive-After-Sales vorantreiben.

Tjekvik hat Martin Nørgaard Høgh zum Chief Executive Officer ernannt. Der Manager war im November 2025 als Chief Revenue Officer zu dem Unternehmen gewechselt und übernimmt nun die Verantwortung für die nächste Wachstumsphase. Ziel ist es, die bestehende Self-Service-Technologie weiter auszubauen und gleichzeitig eine umfassende Softwareplattform für den Automotive-After-Sales zu etablieren.

Der bisherige CEO und Mitgründer Christian Mark gibt die operative Führung nach zehn Jahren ab. Er bleibt Mitglied des Tjekvik-Boards und übernimmt als Director of Ventures die Leitung des neu geschaffenen Venture-Arms der Gruppe. Dort soll er sich auf die Entwicklung neuer Produkte für den After-Sales-Bereich konzentrieren.

Self-Service-Lösungen für den Fahrzeug-Check-in und -Check-out

Tjekvik betreibt nach eigenen Angaben Self-Service-Lösungen für den Fahrzeug-Check-in und -Check-out an mehr als 2.300 Händlerstandorten in über 30 Ländern. Künftig will das Unternehmen die gesamte Service-Journey digital unterstützen. Geplant sind unter anderem gezielte Zusatzverkaufsangebote, effizientere Werkstattprozesse, gruppenweite Standardisierung von Abläufen sowie KI-gestützte Services und offene Schnittstellen zur Integration in bestehende IT-Systeme.

Hintergrund der Strategie sind die zunehmende Konsolidierung im Handel sowie steigende Anforderungen der Fahrzeughersteller an Kundenerlebnis, Transparenz und Reporting. Nach Angaben des Unternehmens stiegen die weltweit erfassten Self-Service-Interaktionen im ersten Halbjahr 2026 auf mehr als drei Millionen und lagen damit rund 25 Prozent über dem Vorjahresniveau. Zudem nutzten mehr als 40 Prozent der Kunden an entsprechenden Standorten bereits den Online-Check-in vor dem Werkstattbesuch.

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