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Umfrage zu Erster Hilfe: Wenig Kenntnisse, wenig Zutrauen

Bei den Erste-Hilfe-Kenntnissen gibt es unter deutschen Autofahrern offenbar Nachholbedarf.
© Foto: M.Dörr & M.Frommherz/stock.adobe.com

Wollen ja, können nein: Erste Hilfe im Straßenverkehr ist für viele Deutsche ein Problem.  


Datum:
10.05.2021
Autor:
SP-X
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Jeder vierte Autofahrer traut sich keine Erste Hilfe bei einem Unfall zu. Dabei wäre die Bereitschaft zum Helfen vorhanden, wie aus einer Umfrage des ADAC hervorgeht. Demnach wären 52 Prozent der Deutschen in einem Notfall willig helfend einzugreifen.

Bei den Erste-Hilfe-Kenntnissen gibt es aber offenbar Nachholbedarf. So wusste lediglich jeder Zehnte, wann man die Seitenlage anwendet - nämlich dann, wenn das Unfallopfer nicht bei Bewusstsein ist, aber normal atmet. Was bei Bewusstlosigkeit oder Atemproblemen zu tun ist, konnte nur knapp die Hälfte der Befragten auf Anhieb beantworten.  

Große Unsicherheit gibt es auch bei der Wiederbelebung: Zwar wussten drei Viertel, dass man die bewusstlose Person auf einen harten Untergrund lagert, aber das genaue Verhältnis von Herzdruckmassage (30-mal) zu Atemspende (zwei Mal) kannten nur etwa zehn Prozent. 70 Prozent der Befragten wussten, dass eine Herzdruckmassage auch ohne Atemspende möglich ist, beispielsweise um Infektionen zu vermeiden.  

Einer der Gründe für die lückenhaften Kenntnisse dürfte der große zeitliche Abstand zum letzten Erste-Hilfe-Kurs sein. Die Hälfte der Befragten gab an, zuletzt vor zehn Jahren oder mehr am Unterricht teilgenommen zu haben. (SP-X)

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