Rolls-Royce Spectre II: Zellen-Kur

13.06.2026 07:00 Uhr | Lesezeit: 2 min
Mehr Akkukapazität, mehr Leistung und mehr Reichweite bietet der Rolls-Royce Spectre zum Modelljahr 2027
© Foto: Rolls-Royce

Modellpflegemaßnahmen werden gerne auch als Frischzellenkur verkauft. Im Fall des Rolls-Royce Spectre Series II ist das sogar wortwörtlich zu verstehen.

Rolls-Royce hat seinem im Jahr 2023 eingeführten elektrischen Luxusliner Spectre eine Modellpflege gegönnt und das Ergebnis mit dem Namenszusatz "Series II" geadelt. Neben einer dezenten optischen Auffrischung versprechen die Briten eine größere Reichweite, kürzere Ladezeiten und weitere Individualisierungsoptionen.

Technisch profitiert der Spectre Series II von neuen Batteriezellen, wie sie auch im Technikbruder BMW i7 zum Einsatz kommen. Die Kapazität der Traktionsbatterie steigt dabei von 101,5 auf 112,5 kWh, die WLTP-Reichweite auf 628 Kilometer und die Ladezeiten verkürzen sich um 14 Prozent. Gleichzeitig wurde der Antrieb nachgeschärft: Die Leistung wächst auf 442 kW / 601 PS, das maximale Drehmoment auf 1.015 Nm. Das Topmodell "Black Badge" bietet sogar 500 kW / 680 PS und 1.100 Nm. Laut Rolls-Royce ist der neue Spectre das stärkste Serienmodell in der nun 120 Jahre währenden Firmengeschichte.


Rolls-Royce Spectre II

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Äußerlich bleibt der Zweitürer seinem markanten Fastback-Design treu. Neu sind unter anderem die Außenfarbe "Ethereal Blue" und 23-Zoll-Schmiederäder mit facettierter Mehrspeichenoptik.

Im Innenraum erweitert Rolls-Royce die Möglichkeiten zur Individualisierung. So gibt es den aus Bambusfasern gefertigten Stoff "Duality Twill", kunstvoll perforierte Ledersitze und eine neue, hochglänzende Holzverkleidung namens "Brindled Walnut". Auf dem Armaturenbrett verteilen sich mehr als 8.000 Lichtpunkte. Ebenfalls neu ist eine von Flugzeuginstrumenten inspirierte Uhr, die sich gemeinsam mit einer hinterleuchteten Spirit-of-Ecstasy-Figur in einer verglasten Mini-Vitrine präsentiert.

Die Preise für den Spectre Series II, die sich künftig wohl jenseits der 400.000-Euro-Marke bewegen werden, hat Rolls-Royce noch nicht genannt.

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