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Ausgabe 03/2019

Auftakt mit Auftrieb

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© AUTOFLOTTE

Neues Jahr, neues Glück. Die Januar-Zahlen lesen sich im Flottenmarkt durchaus optimistisch, wenn es auch noch einige Nachzügler gibt.

Mit einem Plus von 7,6 Prozent kann der Marktstart generell als gelungen bezeichnet werden. Aber 2019 wird wohl wie das Vorjahr eines bleiben: volatil. Dies zeigt die Performance der einzelnen Marken im ersten Monat des aktuellen Jahres.

VW profitiert vom guten Golf-Wert, verliert allerdings mit dem Passat an Boden. In Summe ist das Januar-Plus von 15 Prozent aber ein respektabler Wert, der in den nächsten Monaten als Maßstab gelten sollte, ob nach der Bodenbildung nun ein neuer Wachstumskurs in der Flotte beginnt. Bis auf Ford (minus 0,51 Prozent) und Renault (minus sechs Prozent) sind die Top Ten im Positiven. Wohingegen Marken wie Porsche (minus 61 Prozent) oder Nissan (minus 69 Prozent) weiterhin mit Problemen zu kämpfen haben.

Modellseitig überraschen der VW Polo (+ 82 Prozent), der Audi A6 (+ 55 Prozent) und der Volvo XC60 (+ 94 Prozent).

Top-10-Baureihen der Segmente Januar 2019

Erfrischend positiv startet für die meisten Hersteller das Jahr 2019: 1 VW legt jedoch lediglich im Flottenbereich zu; und der Passat schwächelt, denn das Facelift steht in den Startlöchern (siehe Seite 20) 2 Das nahende Produktionsende des Opel Adam kurbelt dessen Verkauf nochmal an 3 Bei den Kleinwagen legen der neue Polo aber auch der alte Clio mit 80 Prozent im Plus 4 Die Kompakten werden stets vom Golf angeführt. Sein Bruder Audi A3 verliert hingegen kräftig und landet auf Platz acht 5 Die Kompakt-Vans verkaufen sich gut 6 Und bei den großen Vans sieht's stabil aus. Lediglich Alhambra, Espace und Sharan verlieren Freunde 7 Ford wurde vor einem Jahr nur 20 Ecosport los. Jetzt waren es 140, ein Plus von 600 Prozent 8 Bei den mittleren SUVs mischen sich Premiums mit den Volumenmodellen, wobei das Volumen oft auch die Premiums bringen 9 Der BMW X5 klettert von Platz vier auf den ersten Rang, gefolgt vom Touareg und dem Volvo XC90, der vor einem Jahr noch ganz oben stand 10 Trotz 23 Prozent Minus an erster Stelle: der Passat ist der klassische Firmenwagen 11 In der Oberen Mittelklasse ist Bäumchen-Wechsel-Dich angesagt. Jetzt ist der Audi A6 vorm 5er und der E-Klasse, dahinter folgt erstmal lange nichts 12 Platz zehn geht in der Oberklasse an den Rolls Royce Wraith. Tatsächlich gönnten sich drei solvente Unternehmen den Briten für fröhliche 250.000 Euro netto 13 Streicht man eine Null weg, gibt es dafür ausgewachsene Pick-ups, von denen sich der Ford Ranger vor der Mercedes X-Klasse etabliert 14 Bei den Kleintransportern spielt der VW Caddy in einer anderen Liga als seine Konkurrenten 15 Ähnlich sieht es mit dem T6 aus mb

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