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Ausgabe 11/2016

Individuell entspannt

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© AUTOFLOTTE

Der neue C3 will Vieles sein und findet dabei eine gute Balance. Mit stylischen Details, einer Vielzahl von Assistenten und Features ist der Kleinwagen hip genug für die Stadt und bietet Komfort für den Kurz-Trip.

_ Crossover, Customized, Komfort: Diese drei Ebenen bilden die Basis des neuen C3. Citroëns Kleinwagen kommt farbenfroh, komfortabel und in hohem Maße individualisierbar ab Frühjahr auf den Markt. Eine erste Ausfahrt mit beiden Pure-Tech-Benzinern vermittelte zumindest eine Idee, für welche Werte der Franzose nun steht.

Cactus-Erbe

Eigen sind die vom C4 Cactus gewohnten Airbumps an den Seiten. Im Top-Niveau Shine sind sie Serie, sonst kann man entscheiden, ob die 168 Euro Aufpreis gut investiert sind. Ansonsten nimmt der C3 viele Elemente der Crossover-Modelle auf - wie optionale Kotflügelverbreiterungen, kurze Überhänge und eine geduckte Dach-Silhouette (im Vergleich zum Vorgänger ging es vier Zentimeter nach unten). In der Front begrüßen einen die H7-Scheinwerfer-Augen samt den zu Augenbrauen hochgezogenen LED-Tagfahrleuchten. Im Heck sind die Rückleuchten markant ausgespart. Innen bieten vier Interieurs eine weite Spielwiese für Eigenheiten - von schlichten Funktionsstoffen bis zur edlen Leder-Welt.

Allen gemein sind jedoch die Sitze. Diese sind wenig Crossover-like, nämlich etwas weich und nur wenig Seitenhalt vermittelnd - der Cactus lässt grüßen. Aber für Poolfahrzeuge oder für Nutzer mit mittlerer Jahresfahrleistung sollte dies kein Problem sein. Für diese Gruppen passen auch die Dreizylinder-Benziner-Motoren. Die im Test gefahrenen beiden Spitzen-Benziner vermittelten einen spritzigen Eindruck. Selbst das automatisierte Sechsganggetriebe (EAT6), das mit dem 110-PS-Benziner gekoppelt war, zeigte sich gut abgestimmt und sorgte für Dynamik. Damit nähert sich die Doppelwinkel-Marke den Stärken des Konzernbruders mit dem Löwen-Signet an. Zumal man mit der leider nur fünf Gänge zählenden Handschaltung im 82 PS starken mittleren Ottomotor sauber, direkt und knackig die Gänge ansteuern kann.

Geringer Verbrauch

Die beiden Kleinwagen-Diesel haben das Start-Stopp-System ab Werk verbaut und sorgen mit 75 oder 100 PS für Vortrieb. Gewohnt sparsam liest sich der Normverbrauch. Der 1,2-Liter-Benziner kommt je nach Motorisierung mit 4,6 bis 4,7 Liter über die Normrunde (103 bis 109 g CO2 je km), bei den 1,6-Liter-Selbstzündern sind es 3,2 bis 3,7 Liter Kraftstoff (83 bis 95 g CO2). Wer in der Kleinwagenklasse wildern möchte, braucht heute auch Komfort. Der bemisst sich beim C3 sowohl an den guten Platzverhältnissen auf den beiden Vordersitzen wie auch am entspannten Reisen auf der Rückbank (1:3 zu 2:3 teilbar).

Der Vier-Meter-Franzose bietet nicht nur eine tolle Übersicht, sondern rollt auch dank neuer Federung bequem ab und punktet mit direkter Lenkung. Das Top-Niveau gibt es für Dieselkäufer nur mit 99 PS und legt bei 16.966 Euro los. Der Einstieg in die Selbstzünder-Welt startet bei 14.487 Euro (Blue HDI 75 Feel) - der Startpunkt für die Ottomotoren: 10.076 Euro (Puretech 68 Live).

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