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Ausgabe 05/2017

Kerniger Allrounder

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© AUTOFLOTTE

Die Neuauflage des Land Rover Discovery geht optisch neue Wege, im Kern ist das englische Traditionsmodell seinem Charakter aber treu geblieben.

_ Seit dem 22. April steht er beim Händler, der neue Land Rover Discovery. Geblieben ist die imposante Erscheinung des Discovery - 4,97 mal 2,07 mal 1,85 Meter sprechen für sich. Mit der Stufe im Dach, der prägnanten C-Säule oder der Theaterbestuhlung des Siebensitzers (dritte Sitzreihe für 1.367 Euro) fährt auch der Neue mit typischen Discovery-Charakteristika vor. Auf den ersten Blick neu sind dagegen die schmalen Sehschlitze vorn oder die horizontal angeordneten Rückleuchten. Außerdem gibt nun eine einteilige Heckklappe den Weg für bis zu 2.500 Liter Gepäck frei. Die zweiteilige Klappe ist also passé, ein ausklappbarer Ladeboden soll als Entschädigung dienen. Die größte Veränderung aber ist auf den ersten Blick unsichtbar: Der Discovery kommt jetzt mit Aluminium-Monocoque und wiegt leer ab 2.174 Kilogramm. So hat der Neue laut Land Rover bis zu 480 Kilogramm abgespeckt. Dennoch beträgt die maximale Anhängelast 3,5 Tonnen.

Gute Ergonomie

Innen erwartet die Passagiere ein markentypisches Interieur. Die klaren, analogen Instrumente sind gut ablesbar, die Bedienung insgesamt gibt keine Rätsel auf. Land Rover betont den Premiumanspruch - und in der Tat stimmen Verarbeitungsqualität wie Materialauswahl, wobei Letztere Mercedes und Co. im Detail etwas nachsteht. Typisch ist der 10,2 Zoll große horizontale und ebenfalls rätselfrei zu bedienende Touchscreen des Navigations- und Infotainmentsystems Incontrol Touch Pro (S und SE serienmäßig acht Zoll).

Vier Motoren stehen derzeit zur Wahl: die Zweiliter-Vierzylinder-Diesel mit 180 oder 240 PS, ein Sechszylinder-Selbstzünder mit 258 PS sowie ein Sechszylinder-Benziner mit 340 PS. Serienmäßig sind die ZF-Achtgangautomatik und permanenter Allradantrieb, bei den Sechszylindern außerdem die Luftfederung. Wir fuhren den 240 PS starken Sd4 sowie den Td6 mit 258 PS. Trotz nur 18 Mehr-PS wirkt der laufruhige Sechszylinder deutlich agiler, zudem erfreut er mit tiefem Motorsound. Untermotorisiert ist man zwar auch mit dem 1.681 Euro günstigeren Sd4 nicht, im Anzug spürt man jedoch das Drehmomentdefizit von 100 Newtonmeter im Vergleich zum Td6. Auch unser Vierzylinder hatte die Luftfederung an Bord (1.357 Euro), in engen Kurven neigt sich der jederzeit fahrsichere Discovery damit spürbar zur Seite.

Kein Wunder - ist er doch Offroader und nicht Rennflunder. Mit Luftfederung kommt der Discovery auf bis zu 900 Millimeter Wattiefe oder 283 Millimeter Bodenfreiheit. Und Systeme wie das Terrain Response 2, das viele Fahrzeugfunktionen automatisch dem Untergrund anpasst, oder die All-Terrain Progress Control, die beim Bewältigen schwieriger Geländepassagen unterstützt, unterstreichen diesen Charakter noch.

Start ab 42.437 Euro

In der Basis S mit dem kleinsten Diesel startet der Discovery bei 42.437 Euro. Einen Sechszylinder gibt es ab dem Niveau SE ab 49.412 Euro. Interessante Optionen sind das Fahrerassistenzpaket 2 ausstattungsniveauabhängig unter anderem mit adaptivem Tempomat, Stau-, Spurhalte- und Totwinkelassistent sowie Verkehrszeichenerkennung (ab 1.092 Euro), das Sichtpaket mit adaptiven LED-Scheinwerfern, Regensensor und Surround-Kamera (277 bis 1.765 Euro) und in der Basis S das Navi (689 Euro plus 250-Watt-Klangsystem).

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