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ADAC Pannenstatistik 2020

Deutlich weniger Einsätze

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In 2020 gab es deutlich weniger Pannen.
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Laut ADAC wurden die Pannenhelfer im vergangenen Jahr deutlich weniger angefordert als in 2019. Der Autoclub führt dies auf weniger Verkehr durch Corona zurück.

Die Pannenhelfer des ADAC sind im Corona-Jahr 2020 deutlich seltener im Einsatz gewesen als üblich. Rund 3,4 Millionen Mal rückten die Helfer aus - ein Rückgang um knapp zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der Autoclub in München mitteilte. "Das liegt natürlich an Corona", sagte ADAC-Sprecher Johannes Boos. "Weniger Verkehr bedeutet weniger Pannen."

In fast jedem zweiten Fall machte die Batterie den Fahrern zu schaffen (46 Prozent). Schon in den Vorjahren war das die häufigste Pannenursache, doch auch hier gab es einen Corona-Effekt: Wegen der langen Standzeiten vieler Autos sei der Anteil der Batteriepannen diesmal höher gewesen. Probleme mit dem Motor (16 Prozent) sowie mit Karosserie, Lenkung oder Fahrwerk (14 Prozent) kamen seltener vor.

Der Rückgang der Einsätze machte sich laut ADAC vor allem im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 bemerkbar. Die wenigsten Pannen gab es demnach am 29. März, einem Sonntag, mit rund 3.350 Einsätzen. Die meisten Pannen wurden mit 18.000 Einsätzen am 2. Januar gezählt. (dpa)

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