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E-Mobilitätsdienstleister

Emonvia expandiert unter der Marke Reev

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Die emonvia Gmbh wird künftig unter der Marke "reev" auftreten.
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Das Elektromobilitätsunternehmen "emonvia" wird zukünftig unter der neuen Marke "reev" agieren. Gleichzeitig wollen die Münchner jetzt den europäischen Markt erobern.

Aus "emonvia" wird "reev" – das Elektromobilitätsunternehmen aus München tritt künftig unter neuem Namen auf. Nachdem im vergangenen Jahr die ersten Großprojekte in Deutschland umgesetzt wurden und gerade neue Betreiber auf die Marktplatz-Plattform gehen, soll Reev mit einer klaren Design- und Formsprache bei der stärkeren Markenpositionierung helfen.

"Wir treten nach außen nur noch als Reev auf. Emonvia ist nur noch der Name der GmbH und somit lediglich im Impressum, Verträgen etc. zu finden. Die Website von Emonvia werden wir also auch die nächsten Tage offline nehmen", erklärt Eduard Schlutius, Gründer und CEO von Emonvia, den Schritt. "Im Zuge unserer Expansion wurde uns schnell klar, dass wir einen Namen brauchen, der sich einprägt und schlank wirkt. Reev setzt sich zusammen aus 're' als Kürzel für 'recharge', 'renewable' und aus 'ev', das sich in der Branche längst als Abkürzung für das Elektroauto (electric vehicle) etabliert hat. Zugleich ist der Name Reev wie unser Produkt selbst – schlank und modern.“

Emonvia ist 2018 mit der Idee einer Komplettlösung für den Umstieg auf Elektromobilität gestartet. Der Fragmentierung des Markts setzt man Beratung, Ladeinfrastruktur, Software-Komponenten und Abrechnung aus einer Hand entgegen. Die Lösung von Reev ermöglicht es jedem, selbst zum Betreiber einer eigenen Ladeinfrastruktur zu werden. Die Kontrolle über Tarife, Öffnungszeiten, Zugangsberechtigungen etc. liegt direkt beim Kunden. Reev übernimmt dann sämtliche Prozesse im Hintergrund, wie zum Beispiel automatisierte Abrechnung und anschließende Rechnungsstellung. Auch gibt es spezielle Lösungen für Unternehmen, wie die All-in-One-Lösung charge@work.

Reev bietet aber nicht nur charge@work an. Drei weitere Patente und vier Marken wurden seit der Gründung erfolgreich angemeldet. 90 Kunden gehören mittlerweile zum Portfolio des E-Mobilitätsdienstleisters, die seit dem offiziellen Marktstart im September 2019 gemeinsam bereits 800 Anschlüsse installiert haben. Darunter sind vier Großprojekte mit jeweils mehr als 50 Anschlüssen. So strebt man jetzt mit der neuen Marke auch auf den europäischen Markt.

"Markt für Elektromobilität nicht auf Deutschland begrenzt"

"Wir haben in den letzten anderthalb Jahren viel über den Markt gelernt, haben starke Partner an unserer Seite und uns sehr schnell dem Wettbewerb gestellt. Wir bekommen zunehmend Nachfragen aus dem europäischen Ausland. Der Markt für Elektromobilität ist schließlich nicht auf Deutschland begrenzt. Wir haben nun die Chance, auch auf dem europäischen Markt zu agieren. Unser nächstes sehr ehrgeiziges Ziel ist es, bis zum Ende des Jahres die bisherigen Anschlüsse auf über 5.000 anwachsen zu lassen", so Patrick Fleischer, Gründer und CEO von Emonvia.

Die Einführung der Marke Reev geht auch mit einer weiteren Professionalisierung einher. Nachdem Emonvia im ersten Jahr von den eigenen Investoren, dem Ladestationen-Hersteller ABL GmbH, dem Energieversorger N-ERGIE Aktiengesellschaft und dem Company Builder mantro GmbH, unterstützt wurde, hat sich das E-Mobilitäts-Unternehmen immer stärker eigenständig entwickelt und ist im September 2019 mit den eigenen Lösungen am Markt gestartet. Gerade werden mehrere Großprojekte in Betrieb genommen. Dabei spielt der Elektrogroßhandel eine Schlüsselrolle im Vertrieb der Produkte von Reev. Bei zahlreichen europaweit tätigen Großhandlungen ist die Listung bereits erfolgt. (red)

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