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Ferrari 812 GTS

Die Rückkehr des V12-Spider

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Technisch und optisch ist der GTS weitgehend mit dem 812 Superfast identisch.
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1969 brachte Ferrari den letzten Spider mit V12-Frontmotor auf dem Markt. Jetzt wird diese fast vergessene Tradition neu belebt.

Mit dem 1969 vorgestellten 365 GTS4 endete Ferraris Tradition offener Sportwagen mit V12-Frontmotor. 50 Jahre später wollen die Italiener mit dem 812 GTS diesen speziellen Fahrzeugtyp wiederbeleben. Abgeleitet wurde das neue Modell vom 2017 eingeführten Coupé 812 Superfast.

Wie der Superfast wird auch der offene GTS von einem 588 kW / 800 PS und 718 Newtonmeter starken 6,5-Liter-V12-Motor angetrieben. Per Doppelkupplungsgetriebe geht die Kraft allein an die Hinterachse. Damit soll der offene 1,6-Tonner aus dem Stand die 100-km/h-Marke nach 2,9 Sekunden erreichen, die 200 km/h fallen nach 8,3 Sekunden. Maximal sind 340 km/h möglich.

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Wie bei anderen Spider-Modellen aus dem Hause Ferrari setzt man auch beim 812 GTS auf ein Retractable Hardtop (RHT), also eine zweiteilige Dachkonstruktion, die auf Knopfdruck mit Hilfe von Elektromotoren im Heck verschwindet. Der Vorgang dauert 14 Sekunden und ist auch während der Fahrt bis maximal 45 km/h möglich.

Technisch und optisch ist der GTS weitgehend mit dem 812 Superfast identisch, allerdings wurden Innen- und Kofferraum sowie die Aerodynamik in etlichen Details überarbeitet. Der Aero-Feinschliff soll einerseits im geschlossenen Zustand gleiche Fahrleistungen wie beim Superfast garantieren sowie andererseits offen Verwirbelungen und Turbulenzen im Innenraum minimieren. Angesichts der rund 246.000 Euro netto für den 812 Superfast dürfte die Spider-Variante über 250.000 Euro netto kosten. (SP-X)

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