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Hausmesse von eeMobility

Spannung rausnehmen

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Moritz Fehlow und Paloma Mariaca De Mesa, beide eeMobility, erklären, wie netzseitige Energie-Optimierung funktioniert.
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Noch vor der Zeit der Kontaktbeschränkungen zeigte der E-Mobilitäts-Dienstleister eeMobility, wie man in fünf Jahren vom Start-up heranwuchs und mit welchen neuen Produkten es weitergehen wird.

Die kleine Hausmesse Anfang des Jahres wird vermutlich nicht so schnell einen Nachfolger finden. So wie eeMobility geht es im Moment jedem Unternehmen. Nähe ist ein Problem.

Im Frühjahr noch bei der diesjährigen Leistungsschau des E-Mobilitäts-Dienstleisters in seiner Münchner Zentrale wurde dennoch klar: Dass auch wenn die Zeit im Moment still zu stehen scheint, die Mobilitätswende weitergehen wird. Dazu müssen zum einen die Hersteller mehr anbieten – vor allem bei den rein elektrischen Modellen –, gleichzeitig muss der Ausbau der Ladeinfrastruktur forciert werden – der öffentliche wie auch der privat-wirtschaftliche. Hier kommen Vernetzer wie eeMobility ins Spiel.

Mit dem neuen Produkt "eeFlatNeo", das auf der Hausmesse von Moritz Fehlow und Paloma Mariaca De Mesa vorgestellt wurde, gibt es zur Ladeinfrastruktur eine Ladekarte für unterwegs. Neu dabei ist die "netzseitige Energie-Optimierung". Sprich, der Ladevorgang startet nicht direkt nach dem Einstecken des Ladekabels, sondern es wird im Viertelstundentakt ermittelt, wann die Last im Stromnetz optimal, also gering ist - dann erst legt das System los. So wird schrittweise geladen. Datenübermittlung- und -Austausch sowie die Abrechnung ist auf dieses viertelstündige Zeitfenster ausgelegt.

Die beiden Gründer von eeMobility, Robin Geisler und Klaus Huber, blickten ihrerseits auf die fünfjährige Historie des Unternehmens zurück. Dass man mit der Ausrichtung richtigliegt, konnte Prof. Dr. Rainer Klein in seinem Vortrag nur bestätigen. Der Professor der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach (Studiengang Mechatronik/Elektromobilität) brachte Gründe mit, "warum sich die Elektromobilität durchsetzen wird". Diese Idee sollte sich nicht allein bei den Besuchern der Hausmesse verfangen haben. (rs)

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