suchen
Kia Picanto

Gleich dreimal geliftet

8
1180px 664px
Der sportlich akzentuierte Picanto GT-Line hat ein deutlich aufgewertetes Frontdesign bekommen.
©

Kia hat den kleinen Picanto geliftet und das gleich dreifach. Die optischen Maßnahmen fallen dabei typenabhängig sehr unterschiedlich aus. Auch technisch hat sich einiges getan.

Zum Modelljahr 2021 gönnt Kia seinem Kleinstwagen Picanto ein Facelift, das neben optischen auch einige technische Neuerungen wie ein neues Selbstschaltgetriebe mit sich bringt. Neue Assistenzsysteme und Online-Services runden den Feinschliff ab. Die Preisliste beginnt künftig bei rund 8.800 Euro netto.

Während die Standardversion mit kleineren Retuschen wie etwa einer neuen Chromeinfassung des Kühlergrills, neuem Scheinwerferinnenleben sowie neuen Farben nur dezent überarbeitet wurde, fallen die Neuerungen bei GT-Line und X-Line stärker aus. Der sportlich akzentuierte GT hat ein deutlich aufgewertetes Frontdesign bekommen, das sich durch neue, hochglanzschwarze Flächen und Chromschmuck auszeichnet. Ganz ähnlich kommt auch der SUV-artig angehauchte X-Line mit einem markanteren Antlitz mit stark überarbeitetem Grilldesign und neuer, unterer Frontschürze daher. Am Heck sorgt bei allen unter anderem eine neue LED-Lichtsignatur in den Rückleuchten für Frische.

Den Innenraum des Picanto werten neue Materialien und Oberflächen sowie ein auf acht Zoll gewachsener Touchscreen für das optionale Infotainmentsystem auf. Letzteres kann künftig mit zeitgemäßer Konnektivitätstechnik und Telematikservices wie Echtzeitverkehrsinformationen für die Routenführung dienen.

Bildergalerie

Bei den Antrieben bleibt es bei drei Benzinern mit 1,0 beziehungsweise 1,2 Liter Hubraum und 49 kW / 67 PS, 62 kW / 84 PS sowie 74 kW / 100 PS. Alle drei wurden laut Kia überarbeitet, unter anderem, um die ab 2021 geltende Abgasnorm Euro 6d-ISC-FCM zu erfüllen. Wie bisher bleibt der stärkste Motor, der 1.0 T-GDI, allein der X- und GT-Line vorbehalten. Im Fall der sportlichen Variante bleiben Höchstgeschwindigkeit (180 km/h) und Verbrauch (4,6 Liter) unverändert, die Sprintzeit auf 100 hat sich indes um zwei Zehntel auf 10,3 Sekunden verschlechtert. Wie bisher gibt es die Motoren mit Handschaltung, alternativ dazu ist erstmals im Picanto für die schwächeren Varianten ein automatisiertes Schaltgetriebe mit fünf Gängen erhältlich, welches die bisher dem 1,2-Liter-Benziner vorbehaltene Vierstufenautomatik beerbt.

Mehr Assistenzsysteme

Erweitert hat Kia das Angebot an Assistenzsystemen. Erhältlich sind je nach Ausführung und Sonderausstattung Frontkollisionswarner mit Fußgängererkennung, aktiver Spurhalteassistent mit korrigierendem Lenkeingriff, Spurwechselassistent mit Totwinkelwarner, Querverkehrwarner hinten – bei Modellen mit automatisiertem Schaltgetriebe inklusive Notbremsfunktion – und ein Müdigkeitswarner. (SP-X)

Bildergalerie

360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema Kia:





Fotos & Videos zum Thema Kia

img

Kia Sorento PHEV (2021)

img

Kia Stinger (2021)

img

Kia Picanto (2021)

img

Kia Rio (2021)

img

Kia Sorento (2021)

img

Kia K5/Optima (2021)


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2020 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Flottendienstleister Mobexo

DAT entwickelt neues Schadennetz

Im Auftrag des Fuhrparkdienstleisters Mobexo hat die DAT eine neue Schadenmanagement-Lösung entwickelt, die alle relevanten Prozessschritte abdecken soll.


img
AO-Transporter

Weiße Ware mit grüner Vollverklebung

Wiedererkennungswert garantiert: Die Transporter von AO kommen mit einer quietschgrünen Folierung daher, die ins Auge sticht. Gemacht wird's von SIGNal.


img
Dieselskandal

Auch Audi haftet für VW-Motoren

Audi ist für VW-Motoren, die Bestandteil des Dieselskandals sind und in Audi-Fahrzeuge verbaut wurden, verantwortlich und muss dafür haften, entschied das Oberlandesgericht...


img
Fahrbericht Toyota Mirai II

Schön sauber

Immer noch sauber, jetzt aber auch schön: Das Brennstoffzellenauto Toyota Mirai ist in der zweiten Auflage deutlich gereift.


img
Mobilitätsdaten

Deutsche sind offen für mehr Vernetzung

Unter gewissen Bedingungen ist eine Mehrheit der Deutschen damit einverstanden, die eigenen Mobilitätsdaten herauszugeben. Hintergrund der Umfrage ist die Digital...