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Fiat 500 E startet 2020

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Fiat hat neue Varianten des 500 aufgelegt.
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Ab dem kommenden Jahr elektrifizieren die Italiener ihren Dauerbrenner 500. Davor spendieren sie den Standardmodellen des Kleinwagens und auch dem Kompaktmodell Tipo mehr Auswahl.

Der Fiat 500 wird elektrisch – zumindest auf dem Genfer Autosalon 2020. Auf den ersten Stromer mit Fiat-Signet muss man also noch warten, wobei die Italiener in ihrer nun 120-jährigen automobilen Geschichte E-Fahrzeuge schon recht früh im Portfolio hatten: 1990 surrte der Panda Elettra umher, zehn Jahre später aktivierte der Multipla als Hybrid sein Doppel-Herz.

Bis dahin gibt es zumindest das Modelljahr 2020, was für den Dauerbrenner 500 und den kompakten Tipo vor allem mehr Auswahl bringt. Der Fiat 500 erhält zwei neue Top-Niveaus, wobei "Star" (in Stella Weiß) die weibliche Kundschaft ansprechen soll und "Rockstar" (in Portofino Mattgrün) das männliche Pendant mimt. Auffallend sind die neue Farben des Armaturenträgers, der nun statt stets in der Wagenfarbe auch in Mattweiß oder Mattbordeaux sein kann.

Das Konnektivitätssystem Uconnect (inklusive Apple Carplay und Android Auto) ist übrigens außer in der Basis (Pop) Serie – und wird erst im nächsten Jahr beginnend von einer neuen Lösung abgelöst, die zusammen mit der Samsung-Tochter Harman und Google entwickelt wird. Beim Tipo, der nach der Wiederbelebung immer noch auf den wirklichen Durchbruch wartet, heißt die Basis nun Street. Für 13.521 Euro sind bereits straßentaugliche LED-Tagfahrlichter, höhenverstellbaren Fahrersitz und Lenkrad sowie die Klimaanlage dabei. Mirror löst das Easy-Niveau ab und rollt unter anderem mit dem 7-Zoll-Navi (Uconnect) zum Händler (ab 14.782 Euro).

Wer seine Funktionsflotte aufwerten möchte, ist bei der neuen Top-Range Sport (für 5-Türer und Kombi) gut aufgehoben. Zu den Front- und Heckspoiler kommen Seitenschweller und ein in den hinteren Stoßfänger integrierter Diffusor – der Auffälligkeitsbonus sollte einem gegenüber dem Street aber auch gut 5.000 Euro wert sein.

Radikales Baukasten-Konzept

Mit dem E-500 stellt sich natürlich auch die Ladefrage. Am Turiner Standort beginnt man mit Enel eigene Ladesäulen für die Mitarbeiter aufzubauen. Jenseits der Landesgrenzen kooperiert man mit dem französischen Engie-Konzern. Was für deutsche Flotten folgendes Szenario möglich macht: Den elektrischen 500 und später das wohl radikalste Baukasten-Konzept für E-Fahrzeuge, der Centoventi, bekommt man beim Händler, die Wallbox dann über den Aftersales (Mopar). Mit Ausnahme von sechs Merkmalen (Stoßfänger, Dach, Lackierung, Instrumententafel, Batterien und Heckklappe), die nur über den Handel bezogen bzw. eingebaut werden können, lassen sich die anderen 114 von Mopar speziell entwickelten Zubehörteile auch online kaufen und vom Kunden selbst montieren. (rs)

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