suchen
Mobilität

SAP vereinfacht das Pendeln der Mitarbeiter

1180px 664px
Partner bei der App-Entwicklung: (v.ln.r.) Peter Graf, Chief Sustainability Officer/Executive Vice President, Sustainability Solutions bei SAP, Julian Clemenz, VP Sustainability Management bei Thomas Cook und Christof Hellmis, VP Map Platform bei Nokia.
©

Höhere Auslastung, höhere Restwerte. Die Argumente für betriebliche Mitfahrgelegenheiten sprechen sich auch in den Flotten rum. Zumal eine neue App das Pendeln vereinfacht.

Nun unterstützt auch der Software-Riese SAP seine Mitarbeiter bei der betrieblichen Mitfahrgelegenheit. Das Walldorfer Unternehmen operiert dabei mittels der Cloud-Technik und der App "TwoGo by SAP", um Fahrer und Insassen zusammenzubringen. Die App funktioniert über Smartphones, Internet und Kalenderanwendungen (u.a. Outlook) und stellt  Mitarbeiter automatisch zu passenden Fahrgemeinschaften zusammen.

Die wählbaren Präferenzen reichen vom Fahr-Radius über die Uhrzeit für die Hin- und Rückfahrt bis zum Fahrprofil (Autobahn). Ergänzt wird die App von der cloudbasierten Ortungsanwendung von Nokia namens "HERE". Die gewünschten Fahrgemeinschaften lassen sich damit leicht und übersichtlich darstellen, erklären die Verantwortlichen.

Die Pendler sprechen sich per E-Mail oder SMS ab. Laut Berechnungen von SAP fährt jeder Pendler im Schnitt 46 Kilometer (Hin- und Rückweg), braucht dafür 50 bis 60 Minuten und zahlt rund 22 Euro. Das Potenzial ist immens.

Fast vier Millionen Euro gespart

Dies hat auch der Reiseanbieter Thomas Cook erkannt und testete die App ausführlich. "TwoGo by SAP bringt Mitarbeiter dazu, uns bei unserem Ziel, eine nachhaltigere Zukunft zu schaffen, zu unterstützen", berichtet Julian Clemenz, Leiter des Bereichs Sustainability Management bei Thomas Cook Central Europe. 

"Als Teilnehmer am Beta-Programm und langjähriger SAP-Kunde haben wir sehr gerne mit der SAP an der Entwicklung einer Anwendung zusammengearbeitet, die uns hilft, unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, die Kosten unseres Unternehmens und unserer Mitarbeiter zu senken und ein sozialeres, stärker vernetztes Unternehmen zu schaffen". Seit Juli 2011 verwenden die Walldorfer das eigene System, was einen Nutzen erzeugte, der sich monetär auf gut 3,9 Millionen Euro belaufen würde.

Weitere Infos zu den ersten Erfahrungen und Kosten der neuen App für betriebliche Mitfahrgelegenheiten lesen Sie in der Autoflotte 6/2013, die am 31. Mai erscheint. (rs)

360px 106px


1 Kommentar

1 17.05.2013 Andre

Aber warum springt SAP nur so kurz? Da wäre mehr drin: http://dynamic-ridesharing.de/twogo


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2018 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Deutsche Umwelthilfe

Dienstwagen der Minister im CO2-Vergleich

235 Gramm je Kilometer – das ist der höchste Wert, den die Deutsche Umwelthilfe hinsichtlich des CO2-Ausstoßes bei Minister-Dienstwagen ermittelt hat. Verkehrsminister...


img
Online-Vertrieb

Sixt Leasing bekommt WLTP-Umstellung zu spüren

Die Sixt-Tochter legt eine solide Halbjahresbilanz vor. Das Geschäft wäre vermutlich noch besser gelaufen, wäre da nicht die schleppende Umstellung auf den neuen...


img
ADAC-Crashtest

Kleinstwagen könnten sicherer sein

Autos stoßen bei einem Unfall selten mit der kompletten Front aufeinander. Der ADAC hat daher untersucht, wie die Crashfolgen bei geringer Überlappung der Fahrzeuge...


img
Hyundai i30

Ein wenig Make-up

Hyundais Kompaktreihe i30 wird zum neuen Modelljahr leicht aufgewertet. Neben Euro 6d-Temp gibt es auch eine neue Frontoptik.


img
Schadstoffe

Städte präsentieren Ideen für sauberere Luft

In vielen Innenstädten kommen immer noch zu viele Schadstoffe aus den Auspuffen. Auch um Fahrverbote zu vermeiden, sollen nun weitere Projekte gestartet werden....