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Plug-in-Hybride

Dienstwagenbonus kostet 130 Millionen Euro

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Plug-in-Hybride entfalten nur wenig Klimawirkung.
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Die halbierte Dienstwagensteuer macht die nur eingeschränkt klimafreundlichen Plug-in-Hybride attraktiv. Den Staat kostet die umstrittene Förderung Millionen.

Die Steuervorteile für Dienstwagen mit dem umstrittenen Plug-in-Hybridantrieb (PHV) haben den Staat bislang rund 130 Millionen Euro gekostet. Das hat die Bundesregierung auf Anfrage des Parlaments erklärt. Sie schätzt die Zahl der von der Erleichterung betroffenen Fahrzeuge auf aktuell rund 95.000.

Der geldwerte Vorteil muss bei PHV-Dienstwagen seit 2019 nicht mit einem, sondern nur mit 0,5 Prozent des Fahrzeuglistenpreises versteuert werden. So will die Bundesregierung für eine schnelle Verbreitung der E-Mobilität sorgen.

Die Regelung ist aufgrund der umstrittenen Klimawirkung der Fahrzeuge in der Kritik. Plug-in-Hybride verfügen nur über eine relativ geringe elektrische Reichweite und sind daher auf regelmäßiges Aufladen angewiesen. Studien legen nahe, dass das vor allem von Dienstwagennutzern selten getan wird. Neben der 0,5-Prozent-Regelung profitieren PHVs auch vom Umweltbonus. Beide Fördermaßnahmen gelten auch für eine E-Autos – Kritiker des PHV wollen sie auf diese beschränken. (SP-X)

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