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E-Mobilität startet nach 2020 durch

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Nach 2020 soll es mit der E-Mobilität richtig losgehen.
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Auch wenn die Verkäufe von Elektroautos schon sichtbar wachsen, erst in den 2020er-Jahren sollen die Absätze wirklich steigen. Das ist jedenfalls das Ergebnis einer aktuellen Studie.

Dass Elektroautos in China seit Jahren schon gut angenommen werden, ist kein Geheimnis. Auch 2017 konnte das Reich der Mitte noch mal ein starkes Wachstum verzeichnen. Laut einer Studie des Centers of Automotive Management (CAM) wurden 777.000 elektrifizierte Fahrzeuge, darunter 650.000 reine Batterie-Autos und 125.000 Plug-in-Hybride, im vergangenen Jahr dort verkauft.

"China setzt seine Rolle als globaler Taktgeber der E-Mobilität unbeirrt und mit zunehmender Dynamik fort", sagte CAM-Leiter Stefan Bratzel am Freitag. Dabei gehe es aber weniger um Luftreinhaltung, sondern um den Wunsch nach größerer Unabhängigkeit von Ölimporten sowie um die Elektrokompetenz chinesischer Autobauer.

Auf Platz zwei der Verkäufe landete die USA mit 195.000 Einheiten, den dritten Platz sichert sich Norwegen mit 62.000 Verkäufen, dort haben E-Autos bereits einen Marktanteil von fast 40 Prozent. Erst auf dem vierten Platz folgt Deutschland mit 54.000 Einheiten. Allerdings ist hierzulande der größte Zuwachs (plus 117 Prozent) festzustellen.

Zwar sähen diese Zahlen bereits recht positiv aus, so Bratzel, ein exponentieller Anstieg sei erst für die 2020er-Jahre zu erwarten, wenn die Konzerne die von der EU vorgegebenen CO2-Ziele erreichen müssen. Bei Nichteinhaltung drohen schließlich Strafen in Milliardenhöhe. Das CAM prognostiziert für 2025 einen Marktanteil von ordentlichen 25 Prozent auf Seiten der E-Autos. Allerdings werde bei optimistischen Prognosen selbst 2030, in zwölf Jahren, die Mehrzahl der verkauften Autos (60 Prozent) von einem Verbrennungsmotor angetrieben, so die Studie. (sp-x)

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