suchen
Vierrad-Pedelec Bio-Hybrid kommt2021

Schaeffler-Start-up wird unabhängig

1180px 664px
Neben einer Passagier- soll das Bio-Hybrid auch in einer Pick-up-Version erhältlich sein.
©

Der Autozulieferer Schaeffler hat sich per Management-Buyout von seinem internen Start-up Bio-Hybrid getrennt. Die nun unabhängige Tochter will kommendes Jahr das gleichnamige Ökomobil in Serie bauen.

"Bio-Hybrid" hatte der Autozulieferer Schaeffler seine seit 2016 zur Serienreife entwickelte Mischung aus E-Bike und Kleinstwagen getauft. Jetzt soll das vierrädrige Stadtvehikel nach einem Management-Buyout von der neuen Bio-Hybrid GmbH in Serie produziert werden. Schaeffler hat demnach Mitte Oktober sämtliche Anteile seiner einst als internes Start-up gegründeten Schaeffler Bio-Hybrid GmbH an die aktuelle Geschäftsleitung und neue Venture-Capital-Gesellschafter verkauft.

Der alte und neue Geschäftsführer Gerald Vollnhals kündigte den Produktionsstart für das zweite Quartal 2021 sowie für das erste Jahr ein Absatzziel im vierstelligen Bereich an. Interessenten sollen zudem noch in diesem Jahr die Möglichkeit bekommen, sich einen Bio-Hybrid zu reservieren. Neben einer Passagier- sind eine Pick-up- und eine Cargobox-Version geplant. Die Preise könnten bei etwa 7.000 Euro starten.

Das zweisitzige Vierrad mit Dach wird von handelsüblicher E-Bike-Technik angetrieben und kann entsprechend nach Lust und Kondition des Fahrers mit dessen Muskelkraft oder mit Hilfe des Elektromotors bewegt werden. Die Batterie wird auch durch die beim Bremsen entstehende Energie aufgeladen. Dank einer Spurweite von 80 Zentimetern soll die Nutzung von Fahrradwegen möglich sein, ein Führerschein ist dank der auf 25 km/h beschränkten Höchstgeschwindigkeit nicht nötig. Die Reichweite gibt der Zulieferer mit 50 Kilometern an. (SP-X)

360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema Schaeffler:





Fotos & Videos zum Thema Schaeffler

img

Messeübersicht CES 2019


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2021 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Drei Jahre eCall

Noch keine große Hilfe

Der automatische Unfall-Notruf eCall soll hunderte Autofahrerleben pro Jahr retten. Bislang klappt das nur mäßig gut.


img
Vergleichsportal

Porsche-Fahrer haben die meisten "Punkte"

Eine Auswertung abgeschlossener Kfz-Versicherungen zeigt, dass Porsche-Fahrer die meisten Punkte in der Flensburger Verkehrssünder-Kartei haben. Weiter dahinter...


img
Bentley Flying Spur Hybrid Odyssean

Mit Öko-Touch

Öko ist das neue Chic – auch für Superreiche. Die dürfen in Bentleys Flaggschiff weiterhin Luxus auf höchstem Niveau jedoch mit einem Spritzer Nachhaltigkeit genießen.


img
Gebrauchte überbrücken Neuwagen-Engpass

Milliardengewinn für VWFS

Kredit- oder Leasingraten fürs Auto wollte oder musste sich mancher Verbraucher 2020 sparen. Bei der VW-Finanztochter kehrt das Geschäft nun zurück, vor allem Gebrauchte...


img
70 Jahre Kraftfahrt-Bundesamt

Mehr als nur Punktesammeln

Bekannt ist das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg für die "Punkte" von Verkehrssündern. Doch die oberste Bundesbehörde für den Straßenverkehr ist viel mehr. Vor...