suchen
VW auf der IAA Nutzfahrzeuge

Für morgen und übermorgen

5
1180px 664px
Kommt vom künftigen Elektro-Bulli könnte eine Lieferwagen-Variante?
©

Der IAA-Auftritt von VW Nutzfahrzeuge steht im Zeichen der Elektromobilität. Neben batteriebetriebenen Lieferwagen und einem Wasserstofftransporter gibt es auch ein ungewöhnliches Dreirad zu sehen.

VWs Elektro-Bulli könnte eine Lieferwagen-Variante zur Seite gestellt bekommen. Auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover zeigt der Automobilhersteller mit der Studie I.D. Buzz Cargo, wie ein entsprechender Kleintransporter aussehen könnte. Wie die bereits 2017 gezeigte Pkw-Ausführung basiert das Nutzfahrzeug auf dem kommenden flexiblen Elektromobilitäts-Baukasten des Konzerns, seine Reichweite soll je nach Akku bis zu 550 Kilometer betragen. Vor 2022 wird die Kastenwagenvariante des E-Bulli aber nicht auf den Markt kommen. In dem Jahr soll auch die Produktion der Pkw-Ausführung starten.

Schneller verfügbar dürften zwei andere Modelle sein, die VW auf der IAA präsentiert: Die Elektrovarianten von T6 und Caddy stammen allerdings nicht von VW selbst, sondern vom Allgäuer Tuner Abt. Offizielle Angaben zur Serieneinführung machen die Wolfsburger nicht. Da die E-Varianten im Portfolio der Wolfsburger jedoch schmerzhaft fehlen, dürften sie nicht allzu lange auf sich warten lassen. Beim T6 etwa steht für das kommende Jahr ein Lifting an – ein guter Moment, das Antriebsangebot zu erweitern.

Bildergalerie

Zeitnah könnte auch das erste Elektro-Lastenrad von VW Premiere feiern, das künftig im Werk Hannover gebaut werden soll. Zwischen den beiden Vorderrädern verfügt es über eine Plattform mit 210 Kilogramm erlaubter Zuladung, für den Antrieb sorgt ein 250 Watt starker Mittelmotor.

Serienreif, aber noch weit von einer Markteinführung entfernt ist der Crafter Hymotion mit Brennstoffzellenantrieb. Der große Transporter soll mit vollem Wasserstofftank bis zu 500 Kilometer weit kommen – zweieinhalb mal so weit wie es der batteriebetriebene E-Crafter schafft. Von diesem stammt die Antriebseinheit mit dem 100 kW / 136 PS starken E-Motor. Bislang fehlt jedoch die Tankstelleninfrastruktur für einen derartigen Langstrecken-Stromer. Bevor die steht, wird der Brennstoffzellen-Crafter nicht zu haben sein. (SP-X)

360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema IAA Nutzfahrzeuge:





Fotos & Videos zum Thema IAA Nutzfahrzeuge

img

VW auf der IAA Nutzfahrzeuge

img

IAA Nutzfahrzeuge 2018 - Vorschau

img

E-Transporter auf der IAA Nutzfahrzeuge

Martin Winterkorn auf der IAA Nutzfahrzeuge 2014


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2020 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Fahrbericht VW Tiguan (2021)

Vernetzter Musterschüler

Vier Jahre nach dem Start der zweiter Generation bringt VW sein erfolgreichstes Modell auf die Höhe der Zeit. Der Tiguan kommt mit frischer Optik, verbesserter Konnektivität...


img
Airbag-Trends

Auch auf der Rückbank gut gepolstert

Mercedes stattet die neue S-Klasse mit Front-Airbags für die Rücksitze aus. Ein Novum, das sich durchsetzen dürfte – wie schon die Geschichte zeigt.


img
E-Autos

Kretschmann bezweifelt schnellen Siegeszug

Baden-Württembergs Ministerpräsident hat sich in einem Interview dafür ausgesprochen, den Wechsel vom Verbrenner zum E-Auto nicht zu überstürzen. Der Grünen-Politiker...


img
Politik

Geplatzte Pkw-Maut kostete bislang 79 Millionen Euro

Auch wenn sie nie eingeführt wurde, hat die Pkw-Maut bisher mit einem hohen, zweistelligen Millionen-Betrag zu Buche geschlagen. Allein in diesem Jahr entstanden...


img
Evum aCar

Rückenwind für Serienanlauf

Eigentlich war das Evum aCar als Lowtech-Gefährt für Entwicklungsländer konzipiert. Doch nun soll der E-Kleinlaster zunächst in deutschen Gemeinden durchstarten....