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VW bringt Tiguan-Facelift im Sommer

Golf 8 inside

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VW hat eine erste Skizze vom gelifteten Tiguan veröffentlicht.
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Einst kam er spät, dann aber gewaltig: VWs Kompakt-SUV Tiguan ist mittlerweile unangefochtener Star im Konzern-Ranking. Ein für Sommer angekündigtes Facelift dürfte diesen Nimbus weiter zementieren.

Jahrzehnte war der Golf das wichtigste Auto für VW, doch im Zuge des globalen SUV-Booms hat der Tiguan ihn mittlerweile vom konzerneigenen Thron gestoßen. Allein vergangenes Jahr konnte VW in über 80 Märkten mehr als 900.000 Fahrzeuge der Baureihe absetzen. Zum Vergleich: Vom Golf waren es nur rund 680.000. Damit der Tiguan weiterhin auf seiner Erfolgswelle schwimmt, wird die seit 2016 produzierte aktuelle Generation zum Sommer ihr erstes Facelift erhalten. Dieses auch für den längeren Allspace verfügbare Upgrade beinhaltet vor allem beim Golf 8 eingeführte Innovationen.

Eine erste Skizze deutet umfangreiche Änderungen im Frontbereich an. So wird das flachere und weiter in die Flanken greifende LED-Scheinwerferdesign vom Golf 8 übernommen. LED-Leuchten vorne und hinten werden zur Serienausstattung gehören, optional soll das LED-Matrixlicht IQ verfügbar sein. Die untere Frontschürze, vermutliche dreidimensionaler ausgeformt, zeichnet sich durch markantere und größere Lufteinlässe aus. Auch das Heck wurde durch ein neues Leuchtendesign und umgeformte Kunststoffteile neugestaltet.

Größere Displays, weniger Schalter, mehr Konnektivität

Wie beim Golf 8 kommt im gelifteten Tiguan die neue Infotainment-Generation auf Basis des Modularen Infotainment-Baukastens MIB3 zum Einsatz, was unter anderem für größere Displays, weniger Schalter und mehr Konnektivität sorgt. Der neue Tiguan wird damit stets online sein und außerdem On-the-Air-Updates erlauben. Die Bordelektronik beherrscht mehr Assistenzsysteme wie etwa den Nothalte-Assistenten oder den Travel-Assistenten, der teilautomatisiertes Fahren auf der Autobahn erlaubt.

Wie bisher wird es den Tiguan mit Diesel und Benziner geben, allerdings kommen hier die jüngsten Evolutionsstufen der TSI- und TDI-Familien mit weniger Verbrauch und geringeren Emissionswerten zum Einsatz. Hilfreich werden dabei Mildhybrid- und Twindosing-Technik sein. Letztere sorgt mit zweistufiger Adblue-Einspritzung für weniger Stickoxide. Erstmalig wird der Tiguan außerdem mit Plug-in-Hybridantrieb verfügbar sein. Hier übernimmt der SUV den Antrieb des Golf GTE, der rein elektrisches Fahren bis gut 50 Kilometer Reichweite erlaubt. Auch eine R-Version des Tiguan will VW zeitnah anbieten.

Preise zum neuen Tiguan nennen die Wolfsburger noch keine, doch dürfte der derzeitige Basispreis von 25.500 Euro netto spürbar steigen. (SP-X)

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