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VW- und Seat-Rückruf

Gurtschloss-Probleme

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VW und Seat (im Bild der Arona) rufen rund 219.000 Fahrzeuge wegen Problemen mit den Gurtschloss-Halterungen zurück.
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Bei schnellen Spurwechseln mit fünf Menschen an Bord kann ein Gurtschloss der Rücksitzbank unbeaufsichtigt aufspringen. Aus diesem Grund rufen VW und Seat rund 219.000 Einheiten zurück in die Werkstätten.

Volkswagen ruft 219.000 Polo-Exemplare des aktuellen Modelljahres wegen Problemen mit Gurtschloss-Halterungen der Rückbank zurück. Dies betreffe auch 191.000 Seat-Modelle der Baureihen Ibiza und Arona, deren Gurtschlösser ähnlich konfiguriert seien, sagte ein VW-Sprecher am Freitag in Wolfsburg.

Bei den betroffenen Fahrzeugen könne es bei schnellen Spurwechseln mit fünf Menschen an Bord dazu kommen, dass zwei Gurtschlösser der Rücksitzbank übereinander gedrückt werden und das Schloss des äußeren linken Sitzes unbeabsichtigt aufspringt. Dies habe eine finnische Zeitschrift bei einem Test herausgefunden.

VW habe eine technische Lösung erarbeitet, die dies verhindere. Diese solle per Rückrufaktion und mittels einer Produktionsänderung für den Polo der aktuellen Generation umgesetzt werden. Bis dahin könnten alle betroffenen Autos weiter sicher im Straßenverkehr betrieben werden - allerdings riet Volkswagen seinen Kunden, zunächst den Mittelsitz der Rückbank nicht zu nutzen.

Der Rückruf beginne in Kürze. Die Fahrzeughalter würden darüber schriftlich informiert. (dpa)

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