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Drei Rückrufe: 9.000 Volvo müssen in die Werkstatt

08.02.2011 17:11 Uhr
Drei Rückrufe: 9.000 Volvo müssen in die Werkstatt
Probleme mit dem Fahrerairbag gibt es unter anderem beim Volvo S80. Einer von drei Rückrufgründen.
© Foto: Volvo

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Im vergangenen Oktober, November und Dezember hat Volvo unter anderem in Deutschland jeweils eine Rückrufaktion gestartet. Dies bestätigte ein Sprecher der Volvo Car Germany GmbH auf Anfrage unserem Schwesterdienst asp-Online. Der zahlenmäßig größte Rückruf ist auch der älteste: 7.622 Einheiten der Baureihen S60, S80, V70, XC60 und XC70 aus dem Bauzeitraum November 2009 bis September 2010 müssen wegen eines möglichen Defekts des Fahrerairbags für etwa eine halbe Stunde in die Vertragswerkstatt. "Aufgrund einer Passungsabweichung zwischen dem Kabelbaumstecker zum Fahrerairbagmodul und dem Anschlussstecker in der Kabelrolle an der Lenksäule kann es aufgrund von zuviel Spiel in den Steckern zu Kontaktproblemen kommen, was eine elektrische Unterbrechung zur Folge hat", erklärte der Sprecher. Der Fahrer werde im Falle einer Unterbrechung über die notwendigen Wartungsarbeiten im Display informiert, versicherte der Hersteller. Trotzdem erfolgt auch noch die schriftliche Einladung in die Werkstatt. Dort wird der Anschlussstecker an der Kabelrolle "modifiziert". Fast alle Baureihen betroffen Der November-Rückruf betrifft alle Baureihen bis auf den C70 und den XC90 mit dem Fünfzylinder-Dieselmotor (Motorcodes 52, 58, 70 und 80), die zwischen 17. Oktober und 19. November 2010 produziert wurden, in Deutschland 1.014 Einheiten. Hier können sich Befestigungsmuttern der Kraftstoffleitungen aufgrund eines Materialfehlers bereits nach einer kurzen Laufleistung lösen und Dieselkraftstoff kann austreten. "Bei allen möglicherweise betroffenen Fahrzeugen werden die Kraftstoffleitungen zwischen der Kraftstoffpumpe und den Einspritzdüsen / Rail ausgetauscht", erklärte der Sprecher. Dafür sind rund 45 Minuten veranschlagt. Der jüngste Rückruf betrifft die Baureihen S40, S60, V50 und XC60 der Modelljahre 2009 bis 2011. Bei in Deutschland 332 Fahrzeugen habe der Zulieferer elektrisch verstellbare Fahrersitze mit nicht korrekt verbauten bzw. ganz fehlenden Endanschlägen geliefert, wodurch der Sitz weiter nach vorne gefahren werden kann als vorgesehen, sagte der Sprecher. "Da die Sicherheitssysteme – unter anderem Airbags – auch auf den maximalen und minimalen Sitzabstand abgestimmt sind, kann ein zu weit nach vorne gefahrener Sitz möglicherweise im Falle eines Unfalls ein höheres Verletzungsrisiko für den Fahrer bedeuten". Für die Montage korrekter Endanschläge sind zwölf Minuten vorgesehen. (ng)

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