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Volvo 40er-Reihe: Ein bisschen Pflege

08.07.2024 11:21 Uhr | Lesezeit: 2 min
Volvo hat die Modelle der 40er-Familie geliftet.
© Foto: Volvo

Gegen Ende seiner Laufzeit erhält Volvos 40er-Baureihe noch einmal eine kleine Pflegeeinheit. Zudem gibt es jetzt eine Performance-Version und ein Sondermodell.

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Der Boxenstopp kurz vor der Sommerpause ist in der Autobranche längst so normal wie der mittägliche Gang in die Kantine. Um den Appetit auf nicht mehr ganz taufrische Modelle anzuregen, wird etwas nachgewürzt. So auch bei Volvo, die zum Jahrgang 2025 ihre 40er-Baureihe etwas schmackhafter zubereiten. Zunächst erhalten die Elektro-Modelle zur besseren Differenzierung eine neue Nomenklatur. Aus dem XC40 Recharge Pure Electric wird künftig der EX40, das entsprechende Coupémodell heißt nun EC40.

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Laut Volvo stiegen die Verkaufszahlen der E-Varianten im vergangenen Jahr gegenüber 2022 um 70 Prozent. Neu sind auch der Lackton "Sand Dune" und das neue Sondermodell "Black Edition" mit 20 Zoll-Rädern. Innen und außen komplett in schwarz gekleidet. Bei Volvo stets ein sicheres Zeichen, dass die Restlaufzeit der aktuellen 40er nicht mehr üppig bemessen sein dürfte, schließlich läuft der XC40 bereits seit Anfang 2018. Wohl auch deshalb verzichten die Schweden auf ein weiteres Facelift.

Nach dem im letzten Jahr bei den Stromern der Antrieb auf die Hinterachse wechselte, belässt es Volvo diesmal bei einem minimalen Technik-Update. Entsprechend zum Polestar 2, der die E-Plattform des 40ers nutzt, erhält nun auch der Allradler von Volvo eine Performance-Variante. Über Software steigt die Leistung des hinteren E-Motors auf 190 kW / 258 PS - 25 kW / 33 PS mehr als bisher.   


Volvo EX40 (2025)

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Zu spüren ist der Muskelzuwachs nicht wirklich, die ohnehin schon beachtlichen Spurtwerte verbessern sich gerade mal um einen Wimpernschlag und das versprochene agilere Ansprechverhalten des Gaspedals lässt sich - wenn überhaupt - nur im direkten Vergleich mit dem AWD herausfahren. Was den 700 Euro teureren Performance-Ritt aber komplett ad absurdum führt: Wer den Extrakick kurzfristig nutzen möchte - etwa zum Überholen auf der Landstraße - muss ihn erst umständlich über den Touchscreen in einem Untermenü aktivieren.

Eine extra Performance-Taste in der Mittelkonsole ist anscheinend zu aufwendig gewesen. Insgesamt präsentiert sich der 40er als ausgereifter, komfortabler und exzellent verarbeiteter Kompakt-SUV mit dem gewissen nordischen Charme. Wer den schwedischen Lifestyle schätzt, ist mit diesem Auto richtig gekleidet.


World of Volvo in Göteborg

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Einen echten Mehrwert verspricht das im letzten Jahr eingeführte und weiterentwickelte One-Pedal-Drive der E-Version. Das System nutzt topographische Daten, um proaktiv die Stärke der Rekuperation zu regulieren, zudem ist es kameragesteuert. Befindet sich vorne im Sichtfeld kein Fahrzeug, rollt der Volvo im Freilauf. Ziemlich anspruchsvoll bleiben nach wie vor auch die Preise. Der XC40 mit Mild-Hybrid-Vierzylinder (120 kW / 163 PS) startet bei 42.490 Euro, der elektrische EX40 (175 kW / 238 PS) bei 49.990 Euro.


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