ADAC: Leichte Entspannung lässt Autofahrer aufatmen

10.07.2003 16:20 Uhr
Autokosten

Autokosten-Index Sommer 2003 veröffentlicht / Kosten um 1,1 Prozent gestiegen

Laut ADAC sind die Kosten für das Autofahren in den letzten zwölf Monaten um 1,1 Prozent gestiegen. "Im zweiten Quartal 2003 deutet sich jedoch eine leichte Entspannung an", so der Automobilclub in einer heute veröffentlichten Mitteilung. Absolut gesehen ist der Index von 107,2 im März 2003 auf 105,6 Ende Juni gesunken. Im ersten Quartal lag die Teuerungsrate für Autofahrer noch bei 3,2 Prozent. Im gleichen Zeitraum ist auch der Index für die allgemeine Lebenshaltung um 0,2 Punkte auf 104,4 leicht zurückgegangen. Benzinpreise steigen, Kosten für Versicherungen sinken Der so genannte Autokosten-Index, den der ADAC gemeinsam mit dem Statistischen Bundesamt vierteljährlich veröffentlicht und der alle Preise rund um das Auto zusammenfasst, wurde letztmalig zum Jahresbeginn 2000 auf die Basis 100 gestellt. Daraus ergibt sich für Autofahrer eine Kostenerhöhung von 5,6 Prozent in den vergangenen dreieinhalb Jahren. Grund für den Anstieg seien vor allem die gestiegenen Kraftstoffkosten, so der ADAC: "Seit dem Jahr 2000 hat sich der Index für Kraftstoffe von 100 auf 106,6 erhöht." Für Autofahrer ungünstig verlief im letzten Jahr auch die Entwicklung bei den Kosten für Reparaturen und Inspektionen. Hier betrug die Teuerungsrate 1,7 Prozent. Erfreuliches hingegen kommt von den Versicherungen: Hier gab es seit dem Jahr 2000 nur einen Anstieg um 1,1 Prozent; in den letzten zwölf Monaten ist sogar ein Rückgang um 3,2 Prozent zu verzeichnen. (tc)

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