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ADAC-Monitor: So zufrieden sind Verkehrsteilnehmer

Das ADAC hat das Verkehrsverhalten in 29 mittelgroßen Städten unter 500.000 Einwohnern untersucht.
© Foto: Marcel Kusch / dpa / picture alliance

Der ADAC hat eine Studie zur persönlichen Mobilität in 29 mittelgroßen Städten vorgestellt. Ganz vorne liegen Münster und Rostock – Mönchengladbach trägt die rote Laterne.


Datum:
29.01.2021
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Die Verkehrsteilnehmer in Münster und Rostock sind laut einer Untersuchung des ADAC in mittelgroßen Städten am zufriedensten mit der Mobilität. Wie der ADAC am Freitag mitteilte, erreichten die beiden Städte bei einem Monitor "Mobil in der Stadt" die insgesamt höchsten Indexwerte. Es folgen demnach Oldenburg und Freiburg. Am Ende des Rankings landen Krefeld und Mönchengladbach.

Untersucht wurde laut ADAC das Verkehrsverhalten in 29 mittelgroßen Städten unter 500.000 Einwohnern. Dabei ging es darum, wie zufrieden Autofahrer, Kunden des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sowie Fahrradfahrer und Fußgänger mit der Verkehrssituation in der jeweiligen Stadt sind.

Münster erreichte laut ADAC in den Teilindizes Pkw, Fahrrad und Fußgänger jeweils den ersten Rang. Beim ÖPNV lag Rostock vorne. Münster gilt seit langem als "Fahrradhochburg" und bundesweiter Vorreiter. "Eine hervorragende Fahrradpolitik ist immer auch ein Anti-Stau-Programm", sagte Oberbürgermeister Markus Lewe. Rostocks Verkehrssenator Holger Matthäus erklärte, die Stadt habe in den vergangenen Jahren viel in ihr Verkehrsnetz investiert.

Das Gesamtergebnis des Monitors "Mobil in der Stadt" über die Zufriedenheit der Bewohner und Pendler
© Foto: ADAC

Erhebliche Unterschiede

Die Unterschiede unter den untersuchten Städten sowie innerhalb der Verkehrsarten seien erheblich, betonte ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand. Die größten Ärgernisse sind laut Monitor beim Pkw-Verkehr das Baustellenmanagement sowie die Höhe von Parkgebühren. Beim ÖPNV werde das Preis-Leistungs-Verhältnis am kritischsten gesehen.

Insgesamt ist in den Städten laut ADAC zu Fuß gehen für viele Menschen noch immer eine der am häufigsten genutzten Möglichkeiten, ein Ziel in adäquater Distanz zu erreichen. Private Fahrten mit dem Pkw erreichten aber nahezu die gleichen Nutzungsquoten. Knapp ein Drittel habe den ÖPNV an mehr als zehn Tagen innerhalb der vergangenen drei Monate genutzt – ein gutes Drittel aber nie. Mehr als die Hälfte der Verkehrsteilnehmer nutze nie das Fahrrad. In der Corona-Krise seien weniger Menschen mit Bussen und Bahnen gefahren. (dpa)

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