In die Nesseln gesetzt hat sich Hans Eichel, Bundesminister der Finanzen, bei den Medien in Deutschland. In mehreren Blättern war er mit den Worten zitiert worden, „von der Anhebung der Dienstwagensteuer oder der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung seien Journalisten besonders betroffen und reagierten entsprechend verärgert.“ In einem Brief des DJV-Vorsitzenden Rolf Lautenbach musste sich Eichel sagen lassen, das dass er damit Journalistenschelte nach dem Motto mancher Politiker ausdrücke, das da lautet: „Wenn’s eng wird, prügeln wir die Medien“. Die Journalisten in Deutschland seien sich ihrer Aufgabe als wichtiger Säule der Demokratie sehr genau bewusst, dürfte Eichel weiter lesen. Und, die so genannte Hofberichterstattung habe nun mal im demokratischen Rechtsstaat keinen Raum. Und noch etwas zum Nachdenken, aus einem Brief an die AutoBild-Redaktion: „Es ist eine Frechheit, was die Mehrheit unserer Volksvertreter erlaubt. Würde man den Dienstwagen eines Politikers nach Fähigkeiten vergeben, würden wir immer öfters Männer in Anzügen auf klapprigen Damenrädern in den Bundestag fahren sehen...
In die Nesseln gesetzt
Journalistenschelte für Politiker