Opel hat sein operatives Ergebnis im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2002 um 66 Prozent verbessert. Gegenüber dem Vorjahr konnte das Unternehmen seine Verluste auf 227 Mio. Euro reduzieren (2001: 674 Mio. Euro). Wesentliche Faktoren für die Ergebnisverbesserung waren laut Opel Effektivitätssteigerungen und Kostensenkungen bei Struktur- und Personalaufwendungen sowie im Einkauf. Gesunkene Garantiekosten infolge einer deutlich erhöhten Produktqualität und ein verbesserter Modell-Mix trugen ebenfalls zur Ergebnisentwicklung bei. Opel tätigte im abgelaufenen Geschäftsjahr abermals Investitionen und Ausgaben für Produktentwicklungen auf hohem Niveau. Insgesamt 1,8 Mrd. Euro hatte der Hersteller aufgewendet. Damit wurde die eingeleitete Modelloffensive fortgesetzt, die bis zum Jahr 2006 Ausgaben von kumulativ europaweit 10 Mrd. Euro und eine vollständige Erneuerung der Modellpalette vorsieht. Opel weist zum Stichtag 31. Dezember 2002 einen positiven Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von 448 Mio. Euro aus (2001: 352 Mio. Euro). Das Eigenkapital des Unternehmens beträgt 1,78 Mrd. Euro (2001: 2,34 Mrd. Euro). Opel erzielte 2002 einen Umsatz von 14,9 Milliarden Euro (2001: 16,0 Mrd. Euro). Der Umsatzrückgang begründet sich in den rückläufigen Absatzzahlen, mit denen das Unternehmen vorwiegend in der ersten Jahreshälfte in Deutschland sowie in Zentral- und Westeuropa konfrontiert war. In der zweiten Jahreshälfte konnte insbesondere die europaweite Markteinführung des neuen Opel Vectra den Trend umkehren. Für den Vectra haben sich europaweit 163.000 Kunden entschieden. Der Marktanteil betrug mit 339.000 zugelassenen Pkw in Deutschland 10,4 Prozent, in Europa mit 1,5 Mio. Zulassungen (Opel und Vauxhall, Pkw und LCV) 8,8 Prozent. (zi)
Opel reduziert seine Verluste auf 227 Mio. Euro
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